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28.07.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Grenzüberschreitender Arbeitslohn

Steuerfreie Einkunftsteile im Ausland: Reichweite des § 50d Abs. 9 S. 4 EStG

Grenzüberschreitende Arbeitsverhältnisse führen in der Praxis regelmäßig zu schwierigen Abgrenzungsfragen zwischen DBA und nationalem Steuerrecht. Der BFH-Beschluss vom 4.3.26 (VI B 44/25 [AdV], s. bereits PIStB 26, 114) zur Aussetzung der Vollziehung geht jedoch über verfahrensrechtliche Fragen hinaus. Im Mittelpunkt steht die bislang höchstrichterlich ungeklärte Frage, ob § 50d Abs. 9 S. 4 EStG auch einzelne Teile von im Quellenstaat steuerfrei behandelten Einkünften erfasst. Zwar ...  > lesen

30.04.2026 · Fachbeitrag aus Arbeitsrecht aktiv · Statistik

Arbeitsmarkt im April 2026: Frühjahrsbelebung bleibt schwach

„Eine Trendumkehr am Arbeitsmarkt ist noch nicht in Sicht. Die Frühjahrsbelebung fällt auch im April schwach aus“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg. > lesen

15.07.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Unternehmensnachfolge · Familienstiftung

Steuerfalle Familienstiftung: Wann und wie der Fiskus bei Destinatären steuerlich zugreift

Laufend werden neue Familienstiftungen errichtet – vor allem zur Regelung der Vermögensnachfolge und zur Minimierung erbrechtlicher Risiken. Aber auch steuerliche Privilegien stehen häufig im Vordergrund. Weil Familienstiftungen daneben typischerweise den Stifter und dessen Angehörige finanziell unterstützen, stellt sich in der Praxis eine ganz entscheidende Frage: Wann und wie unterliegen Leistungen der Stiftung an die Destinatäre der Besteuerung?  > lesen

13.08.2026 · Fachbeitrag aus Versicherung und Recht kompakt · Gebäudeversicherung – Elementarschadenversicherung

Das gilt zur Wirksamkeit der Schwammschadenklausel bei einem Holzrahmenbau

Die Schwamm-Ausschlussklausel in der Gebäudeversicherung hält einer AGB-rechtlichen Überprüfung gemäß §§ 307 ff. BGB stand. Eine Vertragszweckgefährdung kann allerdings vorliegen, wenn Schwammbefall regelmäßige oder zumindest sehr häufige, zwangsläufige und kennzeichnende Folge des Austritts von Leitungswasser in nahezu dem gesamten Wohngebäudebestand, nämlich bei in Holzkonstruktion errichteten Gebäudeteilen, ist. So entschied es das OLG Köln.  > lesen

17.07.2026 · Fachbeitrag aus Kanzleiführung professionell · Betriebsprüfung

Indizien für den Zugang der Prüfungsanordnung

Der „Absendevermerk“ dokumentiert nur den internen Versand durch den Innendienst, nicht die tatsächliche Aufgabe zur Post und erst recht nicht den Zugang beim Empfänger (FG Düsseldorf 29.4.26, 14 K 1177/22 F).  > lesen

12.06.2026 · Fachbeitrag aus Versicherungsvermittlung professionell · Vertretervertrag

Rechtsprechung 2000 bis 2025: Außerordentliche Kündigung – Allgemeine Grundsätze

Für Versicherungsvermittler hat sich in den letzten 25 Jahren viel verändert. Weitgehend unberührt sind die §§ 84 ff., 92 HGB, die das Innenverhältnis zwischen selbstständig tätigem Vermittler und Versicherer oder Vermittlerorganisation regeln. Gerichte konnten daher Leitlinien zu klassischen „Dauerbrennern“ im Vertriebsrechtsalltag wie der fristlosen Kündigung weiter ausformen. VVP liefert als Rüstzeug für den Ernstfall in einer dreiteiligen Reihe einen Rechtsprechungsreport ...  > lesen

08.04.2026 · Fachbeitrag aus Auto Steuern Recht · Widerrufsrecht/Werkstattrecht

Der „AGV“ beim Hol- und Bringdienst: Hürden rund um das Widerrufsrecht überwinden

Ein Hol- und Bringdienst fällt regelmäßig unter die Kategorie „Vertrag außerhalb von Geschäftsräumen“ (AGV), wenn das Autohaus oder die Werkstatt den Vertrag beim Verbraucher-Kunden vor Ort (z. B. in der Wohnung, im Büro etc.) abschließt. Dann hat der Verbraucher ein Widerrufsrecht. ASR liefert Ihnen Handlungsempfehlungen für den Hol- und Bringdienst.  > lesen

28.07.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Nicht kooperative Steuerhoheitsgebiete

Funktionsverlagerung und StAbwG:
Steuerliche Belastungsanalyse im Vergleich

Geschäftsvorgänge in Bezug zu einem nicht kooperativen Steuerhoheitsgebiet zu verlagern, erscheint in der Praxis häufig als naheliegende Reaktion auf die Abwehrmaßnahmen des Steueroasen-Abwehrgesetzes (StAbwG). Steuerlich führt dieser Schritt jedoch nicht zwangsläufig zu einer geringeren Belastung. Anhand eines vereinfachten Praxisfalls zeigt der Beitrag, dass die steuerlichen Folgen maßgeblich davon abhängen, ob die ausländische Vertriebseinheit als Körperschaft oder Betriebsstätte ...  > lesen

29.07.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Unternehmensnachfolge · Bewertung von Immobilien

Sachwert- versus Vergleichswertverfahren: Erben unterliegen vor dem BFH

Das FG darf ohne Verstoß gegen die Aufklärungspflicht (§ 76 Abs. 1 S. 1 FGO) die von den Gutachterausschüssen nach § 183 Abs. 1 S. 2 BewG mitgeteilten Vergleichspreise dem Vergleichswertverfahren grundsätzlich ohne weitere Sachaufklärung zugrunde legen. Anlass für deren gerichtliche Überprüfung besteht nur dann, wenn Verstöße bei der Ermittlung der Vergleichspreise substantiiert geltend gemacht werden oder offensichtlich sind (BFH 11.3.26, II R 6/23, Abruf-Nr. 254565 ).  > lesen

21.08.2026 · Sonderausgaben aus AAA Abrechnung aktuell · Downloads · Kassenabrechnung

Sonderausgabe: Hausärztliche Leistungen optimal abrechnen

Die AAA-Sonderausgabe "Hausärztliche Leistungen optimal abrechnen – 27 Top-Leserfragen – 27 konkrete Antworten" bündelt die relevantesten Fragen aus dem Praxisalltag von Hausärztinnen und Hausärzten zu den Abrechnungsbereichen EBM (Kassenabrechnung), GOÄ (Privatliquidation) und UV-GOÄ (BG-Abrechnung). Es geht um konkrete Fragen, die als AAA-Leserforen beantwortet wurden und besonderes Interesse ausgelöst haben. Zu den Fragen zählen u. a. die GOÄ-Abrechnung von iFOBT, geriatrischen Assessments, Wundverbänden, Langzeit-EKG, POC-Tests, die EBM-Abrechnung zu Unzeiten, von Geriatrieleistungen oder bei Verträgen mit Pflegeheimen sowie viele weitere Abrechnungsfragen aus der hausärztlichen Praxisalltag.  > lesen

08.06.2026 · Fachbeitrag aus Versicherung und Recht kompakt · Private Lebensversicherung

Klauseln zum kapitalmarktabhängigen
Stornoabzug bei Kündigung sind wirksam

Der BGH hat entschieden, dass die von einem VR in seinen Versicherungsbedingungen verwendeten Klauseln zu einem kapitalmarktabhängigen Stornoabzug bei Kündigung von Lebens- und Rentenversicherungsverträgen nicht gegen das in § 169 Abs. 5 S. 1 VVG enthaltene Erfordernis der Bezifferung verstoßen und nicht wegen Verstoßes gegen das Transparenzgebot des § 307 Abs. 1 S. 2 BGB unwirksam sind.  > lesen

29.04.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Verfahrensrecht

§ 50d Abs. 9 S. 4 EStG: Aussetzung der Vollziehung scheitert an Saldierung

Die Aussetzung der Vollziehung (AdV) kommt trotz ernstlicher Zweifel am Anwendungsbereich des § 50d Abs. 9 S. 4 EStG nicht in Betracht, wenn eine Saldierung zulasten des Steuerpflichtigen vorzunehmen ist (BFH 4.3.26, VI B 44/25 [AdV], BB 26, 789).  > lesen

24.10.2025 · Nachricht aus Versicherung und Recht kompakt ·

Deckungsanspruch für Schadenersatz wegen eines Impfschadens

Maßgeblich für die Beurteilung der Erfolgsaussicht ist der Zeitpunkt der Bewilligungsreife. Wird die Rechtslage später zum Nachteil des Versicherungsnehmers geklärt, kann sich der VR darauf nicht berufen.  > lesen

27.07.2026 · Fachbeitrag aus Unfallregulierung effektiv · Restwertregress

OLG Schleswig zum Restwertregress: Begründung im Kern richtig, an Rändern bedenklich

Der Schadengutachter holt nur ein Restwertangebot ein, und das auch noch von einem Autoverwerter. Heraus kommt ein Betrag unter 1.000 Euro. Auf dem Sondermarkt lagen die Angebote jenseits von 5.000 Euro. Der Versicherer nimmt erfolgreich Regress. Das Urteil des OLG Schleswig ist nach Ansicht von UE zutreffend im Ergebnis, in der Begründung schafft es für künftige Fälle Probleme, wo – gemessen an der BGH-Rechtsprechung – keine sind.  > lesen

10.06.2026 · Fachbeitrag aus ChefärzteBrief · Wahlleistungsvereinbarung

Nachträglicher Einwand wegen Formfehler berechtigt nicht zur Zahlungsverweigerung

Hin und wieder bleiben in Wahlleistungsvereinbarungen einige formelle Anforderungen unberücksichtigt (z. B. Schriftform). Auf dem Papier ist die Vereinbarung dann unwirksam. Wenn sich ein Patient über längere Zeit auf Basis einer solchen „unwirksamen“ Wahlleistungsvereinbarung behandeln lässt, aber den Formfehler nicht beanstandet und wenn ihm die Tragweite der eingegangenen Zahlungsverpflichtung klar ist, kann er sich nachträglich nicht auf den Formfehler berufen und die Zahlung ...  > lesen

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