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· Fachbeitrag · Hätten Sie es gewusst?

Prüfen Sie Ihr Praxiswissen!

| In diesem Beitrag stellen wir Ihnen wieder eine Reihe von Fragen zu den wichtigsten Bereichen der Zahnarztpraxis - diesmal unter anderem aus den Gebieten Patientenbehandlung und zahnmedizinisches Basiswissen. Versuchen Sie - am besten gemeinsam im Team - die richtigen Antworten zu finden. Die Auflösungen mit erläuternden Hinweisen finden Sie auf der Seite 14 in dieser Ausgabe. |

 

1.

Was versteht man unter einer Infektion?

a)

Umgangssprachlich eine Ansteckung

❒

b)

Neuansteckung mit dem gleichen Erreger nach Abheilung einer Erstinfektion

❒

c)

Zeit, die zwischen Infektion mit einem Krankheitserreger und dem Auftreten der ersten Symptome vergeht

❒

2.

Was sind Krankheitserreger?

a)

Bakterien

❒

b)

Pilze

❒

c)

Viren

❒

d)

Lipide

❒

3.

Welche Erreger verursachen den Herpes labialis (Lippenherpes)?

a)

Streptococcus mutans

❒

b)

Lactobacillus

❒

c)

Herpes-simplex-Virus Typ 1

❒

4.

Welche Infektionswege gibt es bei Lippenherpes?

a)

Tröpfcheninfektion

❒

b)

Kontakt- oder Schmierinfektion

❒

c)

Infektion über Austausch von Körperflüssigkeiten

❒

d)

Infektion über das Küssen

❒

5.

Auslöser für die Reaktivierung des Lippenherpes können sein:

a)

Starker Ekel

❒

b)

Stress

❒

c)

Fieberhafte Infektionskrankheiten

❒

d)

Karies

❒

6.

Welche Tipps kann man Patienten mit Lippenherpes geben?

a)

Als vorbeugende Maßnahme Stress vermeiden und die Lippen vor starker Sonneneinstrahlung schützen

❒

b)

Zur Durchblutungsförderung die erkrankte Hautstelle mit einer weichen Zahnbürste massieren

❒

c)

Die Herpesbläschen mit einem Haarföhn vorsichtig trocknen

❒

d)

Eine rezeptfreie, aber apothekenpflichtige Herpescreme mit einem Wattestäbchen auf die erkrankte Hautstelle auftragen

❒

7.

In welchem Bereich liegt der kritische pH-Wert bei der Kariesentwicklung?

a)

Bei pH-Wert 7

❒

b)

Bei pH-Wert 5,7

❒

c)

Bei pH-Wert 6,7

❒

d)

Bei pH-Wert 14

❒

8.

Was sind Prädilektionsstellen?

a)

Schmelzabtragungen durch Resorption

❒

b)

Die von einem bestimmten Krankheitsprozess bevorzugte Körperregion

❒

c)

Stellen, die für alle Maßnahmen zur Verhütung von Krankheiten zuständig sind

❒

9.

Was sind Prädilektionsstellen bezüglich der Kariesentstehung?

a)

Zahnfissuren und Grübchen

❒

b)

Herausnehmbarer Zahnersatz

❒

c)

Füllungs- und Kronenränder

❒

d)

Approximalflächen und Zahnhälse

❒

10.

Was sind disponierende Faktoren bei der Kariesentstehung?

a)

Ernährung

❒

b)

Speichel

❒

c)

Mund- und Zahnpflege

❒

d)

Alter des Patienten

❒

11.

Was sind Zahnhartsubstanzzerstörungen und durch welche Reaktionen entstehen diese?

a)

Karies = chemisch bakteriell

❒

b)

Erosion = mechanisch

❒

c)

Resorption = biologisch

❒

d)

Fraktur = mechanisch

❒

12.

Welche Säuren werden von den Kariesbakterien gebildet?

a)

Milchsäure

❒

b)

Essigsäure

❒

c)

Zitronensäure

❒

d)

Ameisensäure

❒

13.

Welche Eigenschaften hat das Dentin?

a)

Es wird von Odontoblasten gebildet.

❒

b)

Es ist schmerzunempfindlich.

❒

c)

Es ist Hauptbestandteil des Zahns.

❒

d)

Es kann zeitlebens gebildet werden.

❒

14.

Was bezeichnet der Begriff „Ätiologie“ in der Medizin?

a)

Es ist die Lehre von den Ursachen der Krankheiten.

❒

b)

Es ist die Lehre vom richtigen Handeln und Wollen.

❒

c)

Es ist die Gesamtheit der Faktoren, die zu einer gegebenen Krankheit geführt haben.

❒

d)

Im allgemeinen Sprachgebrauch handelt es sich dabei um ein System von Ideen, Vorstellungen, Werturteilen und Begriffen und kann synonym zum Begriff „Weltanschauung“ Verwendung finden.

❒

15.

Wodurch können bei der Mundhygiene Schäden an der Zahnhartsubstanz entstehen?

a)

Sie entstehen durch eine falsche Putztechnik und falsche Interdentalreinigung.

❒

b)

Es wird eine Zahnbürste mit zu harten Borsten und zu hohem Druck verwendet.

❒

c)

Es werden zu abrasive Zahnpasten benutzt.

❒

d)

Dreimal täglich Zähneputzen ist zuviel.

❒

16.

Was bedeutet Prognose?

a)

Keimfreiheit

❒

b)

Vorsorge

❒

c)

Vorhersage

❒

d)

Widerstandsfähigkeit

❒

Quelle: Ausgabe 01 / 2012 | Seite 12 | ID 29828440