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·Fachbeitrag ·Patientenkommunikation

E-Mails an Patienten lässig oder formell? Wie Sie den richtigen Ton finden

von Angelika Schreiber, Hockenheim

| Der gute alte Geschäftsbrief ist nahezu tot. Die Kommunikation per E-Mail füllt seinen Platz weitestgehend aus. Die zunehmende Digitalisierung hat vieles verändert, vor allem die starren Formen. Lässigkeit ist angesagt in einer Zeit, in der das „Du“ in zahlreichen Branchen unter allen Mitarbeitern ‒ unabhängig von der Hierarchie ‒ Einzug gehalten hat. Lässigkeit vor allem im Berufsleben darf jedoch keinesfalls mit fehlender Wertschätzung gleichgesetzt werden ‒ und genau an diesem Punkt wird es bei E-Mails an Patienten schwierig. Es gilt, den richtigen Ton zu finden. Doch wie kriege ich das hin? |

E-Mails: Welche Form der Patientenanrede ist richtig?

Die E-Mail erlaubt uns, schnell und in Kurzform Informationen auszutauschen. Das Problem liegt jedoch bereits in der Anrede: „Sehr geehrte Damen und Herren“ oder „Guten Morgen Frau Meier“ oder auch „Hallo Herr Schmidt“! Höflich sollte sie sein ‒ die Anrede ‒, und sie muss zur Praxisphilosophie passen. Sie sollte nicht steif und angestaubt wirken, aber bei aller Lockerheit genau das richtige Maß an höflicher Distanz wahren. Spätestens an dieser Stelle wird klar, dass es nicht eine einzige richtige Anrede geben kann. Den richtigen Ton zu treffen, kann gerade im Kontakt mit Patienten eine heikle Sache sein.

 

Die persönliche Beziehung zum Patienten spielt die entscheidende Rolle für die Wahl der Anrede. Wie bestimmte Anredeformeln wirken, vermittelt die folgende Übersicht: