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01.10.2006 | Zeitmanagement, Teil 2

Fünf konkrete Tipps für einen besseren Umgang mit der Zeit

Im ersten Teil („Praxisteam professionell“ Nr. 8/2006, S. 15 ff.) haben wir zehn Punkte dargestellt, die Ihnen helfen sollen, die vorhandene knappe Zeit effizient zu nutzen. Im nun folgenden zweiten Teil möchten wir anhand von Beispielen einige für die Praxisorganisation konkretisierte Empfehlungen geben.  

 

Sich selbst zu ändern ist harte Arbeit. Dies gelingt nur, wenn Sie alte, hinderliche Gewohnheiten durchbrechen und neue, bessere Gewohnheiten in den Alltag integrieren. Am Anfang aller Veränderung steht jedoch die Analyse, welche Gewohnheiten einen behindern, um ein besseres Zeitmanagement dauerhaft umzusetzen.  

Aussage 1: „Die Praxis ist erst eine halbe Stunde geöffnet, und ich bin schon total im Stress.“

Der Grund, dass man oft angespannt in die Praxis kommt, ist Hektik schon vor Praxisbeginn: Das Auto muss noch betankt, das Kind in den Kindergarten gebracht werden. Konsequenz: Beim Erreichen der Praxis ist der „Stress-Pegel“ schon bedrohlich hoch. Die Lösung: Stehen Sie früher auf! Das kann bedeuten, dass man eine halbe Stunde früher ins Bett gehen muss. Aber dann ist auch am Morgen Zeit vorhanden, um in Ruhe einige Dinge zu erledigen.  

Aussage 2: „Wieder so ein Tag! Ins Terminbuch haben sich zwei Fehler eingeschlichen und jetzt rotieren wir hier.“

Fehler passieren, aber wenn man sie zu spät erkennt, hat man keinen Handlungsspielraum mehr, um das Problem zu beseitigen. Die Lösung: Werfen Sie nicht erst am Morgen einen Blick in das Terminbuch, sondern planen Sie den Folgetag schon am Nachmittag des vorherigen Tages. Dann erkennt man: Drei Wurzelresektionen gleichzeitig werfen jedes Zeitmanagement um. Patienten anrufen und umdisponieren ist nur mit Vorlauf möglich, das heißt: Greifen Sie schon am Vortag zum Telefon und gleichen den Fehler aus!  

Aussage 3: „Ich bin nicht in der Stimmung, um diese Sache, die ich seit Wochen vor mich herschiebe, zu erledigen.“

Es gibt immer Dinge, die man nicht gern macht, aber doch machen muss. Oft bleibt das dann erst mal liegen. Schließlich wird aus einer kleinen Sache eine mittlere und dann eine große, unangenehme Aufgabe. Die Lösung: Erledigen Sie diese Dinge sofort. Dann bleibt die Aufgabe klein und das Unangenehme hält sich in Grenzen. Und das Gefühl „Das habe ich jetzt weg vom Tisch!“ motiviert ungemein.  

Aussage 4: „Jetzt bearbeite ich schon wieder diesen Stapel und komme einfach nicht weiter.“