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01.09.2007 | Qualitätsmanagement

Das interne Audit – eine Team-Aufgabe

Sicherlich ist allen, die bereits ein Qualitätsmanagement in ihrer Praxis etabliert haben, der Begriff des „internen Audits“ bekannt. Doch erfahrungsgemäß wissen auch viele Praxismitarbeiter nichts oder wenig damit anzufangen. Selbst bei manchen Behandlern ist die Unsicherheit groß und Fragen tauchen auf wie: Was ist ein internes Audit? Wie ist der Ablauf? Muss ich ein internes Audit durchführen? Wofür ist das überhaupt erforderlich? Benötige ich einen externen Berater? Was mache ich mit den Ergebnissen eines internen Audits? Nachfolgend sollen diese Fragen beantwortet werden.  

Was ist ein internes Audit und wofür wird es benötigt?

Sollten Sie ein zertifiziertes Qualitätsmanagement anstreben oder bereits etabliert haben, so ist die Durchführung von regelmäßigen internen Audits eine Voraussetzung für die Zertifizierung. Bevor das Zertifizier-Audit durch eine externe Organisation (zum Beispiel TÜV, Dekra) durchgeführt wird, bei der Sie dann das Qualitätszertifikat und -siegel erhalten, müssen Sie interne Audits absolvieren. Doch auch ohne angestrebtes Siegel ist die Durchführung von internen Audits für die Praxis und das Team sehr wertvoll, erkennen Sie doch dadurch Schwächen und Stärken der Praxis.  

 

Beim internen Audit, das Sie im Team selbst in der Praxis durchführen können, nehmen Sie sich einfach einen Bereich der Praxis vor, den Sie intensiver beleuchten wollen, und besprechen, wie es dort zur Zeit läuft und welche Verbesserungspotentiale es noch gibt. Dazu bieten sich zum Beispiel an:  

 

  • die Rezeption (Telefonate, Terminvergabe, Ablage ...)
  • die Behandlungszimmer (Assistenz, Abläufe …)
  • die Praxishygiene (Einhaltung der gesetzlichen Forderungen, praktische Umsetzung …)
  • die Praxisausstattung (Geräte mit Gerätewartung, Ambiente in den einzelnen Bereichen …)
  • die Materialverwaltung (Einkauf, Lagerhaltung, Verbrauch, Kosten)
  • die Patientenbetreuung (Patientenzufriedenheit, Nachsorge, Aktionen für Patienten …)