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01.07.2006 | Personalwechsel

Wie kann die „Neue“ möglichst reibungslos in das Team integriert werden?

Eine neue Mitarbeiterin tritt ihre Stelle an. Damit das Praxisteam weiterhin möglichst reibungslos zusammenarbeiten kann, ist es wichtig, die „Neue“ so schnell wie möglich ins Team zu integrieren. Was gibt es dabei zu beachten?  

Drei mögliche Szenarien

Grundsätzlich gibt es drei unterschiedliche Szenarien:  

 

  • Erste Möglichkeit: Die neue Mitarbeiterin ist eine junge Kollegin mit wenig Berufserfahrung oder noch Auszubildende. Neben der fachlichen Einarbeitung ist hier auch die Eingewöhnung in den Berufsalltag notwendig. Die Einordnung ins Team macht meist wenig Schwierigkeiten, weil die Neue wegen ihres niedrigen Alters und der geringen Berufserfahrung keine Führungsansprüche erhebt.

 

  • Zweite Möglichkeit: Es handelt sich um eine erfahrene Kraft mit besonderen Fähigkeiten – Stichwort „Ersthelferin“. Hier spielt die fachliche Einarbeitung nur eine sehr untergeordnete Rolle. Dagegen kann die Integration ins bestehende Team viel problematischer sein, weil die bisherige Rangordnung gestört wird. Gefragt sind dann viel Fingerspitzengefühl, psychologische Fähigkeiten und von Seiten der Neuen eine gestandene Portion Lebenserfahrung.

 

  • Dritte Möglichkeit: Bei der neuen Mitarbeiterin handelt es sich um eine berufserfahrene Kraft, die überwiegend in der Assistenz eingesetzt wird. Das wird in vielen Praxen der häufigste Fall sein. Die Integration wird überwiegend von den Charaktereigenschaften der Neuen bestimmt: Ist sie ein „Alpha-Tier“ mit viel beruflichem Ehrgeiz oder eher ein Mitläufer? Ist sie teamfähig oder neigt sie zu Eifersüchteleien und Intrigen?

Was am ersten Arbeitstag wichtig ist

Ideal ist es, wenn der Chef bzw. die Chefin die neue Mitarbeiterin am ersten Arbeitstag persönlich begrüßen kann und bei einem kleinen Praxisrundgang den übrigen Teammitgliedern vorstellt. Da er die Neue natürlich nicht ständig auf Schritt und Tritt begleiten kann, wird ihr eine feste Ansprechpartnerin aus dem Team benannt, die bei allen Fragen weiterhilft. Die Wahl der Ansprechpartnerin sollte nicht spontan und in einer einsamen Entscheidung erfolgen, sondern im Vorfeld bereits mit dem betreffenden Teammitglied abgesprochen sein. Auch manche eher banal klingenden organisatorischen Punkte sind für einen reibungslosen Arbeitsablauf und vor allem das Betriebsklima bedeutsam: Kleiderordnung, die Anrede im Team, die Kaffeekasse und wer für das Spülen der benutzten Tassen zuständig ist.  

Ersatz oder zusätzliche Mitarbeiterin?