Praxiswissen auf den Punkt gebracht.
logo
  • Meine Produkte
    Bitte melden Sie sich an, um Ihre Produkte zu sehen.
Menu Menu
MyIww MyIww

01.07.2006 | Mitarbeiterführung

Mit den besten Mitarbeiterinnen zur besten Praxis!

Führung in der Zahnarztpraxis ist ein Thema, dem oft keine besondere Beachtung geschenkt wird. Der Zahnarzt wird im Studium nicht auf Führungsaufgaben vorbereitet, Mitarbeiterinnen werden nicht genügend motiviert und ausgebildet, um in der Praxis Führungsaufgaben zu übernehmen.  

Warum ist Führung in der Zahnarztpraxis so wichtig?

Bevor ein Gerät angeschafft wird, überlegt man, was es alles können soll und was es kosten darf. Ist es da nicht sinnvoll, sich mit Menschen, die intelligentere Aufgaben erfüllen, stärker zu beschäftigen?  

 

Jeder Stellenwechsel bringt Unruhe und Unsicherheit in das verbleibende Team: Patienten verlieren einen gewohnten Ansprechpartner. Arbeitsabläufe, die bisher reibungslos funktionierten, müssen durch einen Personalwechsel neu geregelt werden. Ist es da nicht sinnvoller, dem eigenen Führungsstil mehr Beachtung zu schenken als einen häufigen Wechsel im Team zu tolerieren?  

Was muss eine gute Führungskraft leisten?

Führen bedeutet motivieren, steuern, planen und mit gutem Beispiel vorangehen. Eine erstklassige Führungsqualität ist daher von entscheidender Bedeutung für das Betriebsklima, die Motivation, die Qualität Ihrer zahnärztlichen Produkte und Dienstleistungen sowie für das Betriebsergebnis. Führen heißt aber auch, Vorbild zu sein, kritik- und lernfähig zu sein, selbstsicher und selbstbewusst eigene Vorstellungen durchzusetzen, andere von der eigenen Vision zu begeistern, Verantwortung zu übernehmen und die Richtung vorzugeben.  

Sind Ersthelferinnen „unmodern“ geworden?

Natürlich kann der Praxisinhaber nicht alles selbst regeln: Er benötigt die loyale Hilfe einer Mitarbeiterin mit Führungsqualitäten. Früher sprach man von der „Ersthelferin“, das war die „rechte Hand“ des Chefs – die Person, der er vertraute, die seine Interessen vertrat und die absolut loyal und vertrauenswürdig war. Ersthelferinnen sind unmodern geworden. Vielleicht liegt es daran, dass heutzutage Praxispersonal häufiger wechselt als noch vor 20 Jahren und sich dadurch keine „Ersthelferinnenkultur“ entwickeln kann. Vielleicht sind auch heute Mitarbeiterinnen nicht mehr ohne Weiteres bereit, eine vermeintlich gleichwertige Kollegin als Vorgesetzte zu akzeptieren. Vielleicht hat auch der Chef wenig Lust, eine Führungsstrategie zu erarbeiten, weil ihm das nicht wichtig genug erscheint.  

Modell: Führung von Teilbereichen der Praxis übertragen