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·Fachbeitrag ·Fortbildung

Interessante Weiterbildungsmöglichkeiten für ZFA im Überblick

von Anita Koschny, Bayreuth, www.dental-consulting.net

| Als Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA) haben Sie sehr gute Aufstiegschancen. Mit einer Aufstiegsfortbildung oder einem Studium können Sie anspruchs- und verantwortungsvollere Tätigkeiten übernehmen und dabei Ihr fachliches Wissen weiter einbringen. Ihre Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig. Nachfolgend wird Ihnen eine Auswahl der interessantesten Weiterbildungsmöglichkeiten vorgestellt, die Sie als ZFA nutzen können. |

Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin (ZMP)

Mit der erfolgreich abgelegten Prüfung zur ZFA sowie einer einjährigen Berufserfahrung, steht Ihnen der Weg zu einer Weiterbildung zur „Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin“ frei. Zusätzlich wird ein Erste-Hilfe-Kurs mit mindestens 16 Unterrichtsstunden (nicht älter als zwei Jahre) und ein Nachweis über aktuelle Kenntnisse im Röntgen und Strahlenschutz gemäß § 47 Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) benötigt. Vorbereitende Kurse können helfen, ggf. erforderliche Aufnahmetests für die Weiterbildung zu bestehen. Die Ausbildung umfasst mindestens 400 Unterrichtsstunden und wird sowohl in kompakter Form als auch modular angeboten. Je nach individueller Situation kann die Ausbildung in Teil- oder Vollzeit absolviert werden. Hierbei wechseln sich theoretischer Unterricht und Praxisphasen ab.

 

Die Weiterbildung vermittelt fundiertes Hintergrundwissen in allen für die Durchführung von Prophylaxemaßnahmen relevanten Bereichen. Die theoretische Unterweisung wird hierbei durch überwachte Übungen am Phantom und am Patienten ergänzt. Die angehenden ZMPs werden befähigt, eine selbstständige Prophylaxe für alle Altersstufen sowie eine professionelle Zahnreinigung, eine Fissurenversiegelung und eine Füllungspolitur durchzuführen. Darüber hinaus werden Kompetenzen zur Rhetorik und Kommunikation vermittelt, die auf eine bessere Gesprächsführung sowie auf den Umgang mit Angst abzielen. Die Ausbildung ist deutschlandweit anerkannt und dauert berufsbegleitend etwa sechs Monate.