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04.03.2010 | Ernährungsberatung

Erfolgreich in der Prophylaxe: Ernährungsberatung für mehr Zahngesundheit

Im Laufe von 50 Jahren werden circa 18 Tonnen Nahrungsmittel und 350 Hektoliter Flüssigkeit durch die Mundhöhle geschleust. Häufen sich da zahnschädliche Nahrungsmittel, wirkt sich das auf die Zahngesundheit aus. Während es für die meisten Patienten ausreicht, die wenigen Regeln einer zahngesunden Ernährung zu beachten, gibt es Patienten, die Probleme mit Karies haben, und solche, die aufgrund „moderner“ Ernährungsgewohnheiten ihre Zähne mit Erosionen schädigen. Eine Ernährungsberatung lässt sich in jeder Praxis im Prophylaxe-Bereich etablieren.  

Die Ernährungsanamnese

Jeder Ernährungsberatung muss eine Ernährungsanamnese vorausgehen. Ein wichtiges Hilfsmittel dabei ist das Ernährungsprotokoll: Auf einem Vordruck oder in einem Notizbuch soll der Patient etwa eine Woche lang notieren, wann er welche Nahrungs- und Genussmittel - insbesondere Snacks, Zwischenmahlzeiten und Getränke - in welcher Menge zu sich nimmt. Auch der Zeitpunkt, wann der Patient sich die Zähne putzt, ist zu dokumentieren. Anschließend wird das Ernährungsprotokoll analysiert und mit dem Patienten besprochen. Einen Ernährungsfragebogen und ein Ernährungsprotokoll finden Sie im Online-Service unter „Arbeitshilfen“.  

 

Grundlage jeder zahngesunden Ernährung ist ein gesundes Trinkverhalten. Die Nahrung sollte kauaktiv sein, und die Zwischenmahlzeiten sollten die Zähne schonen. Eine gesunde Mischkost ist als Basis einer gesunden Ernährung anzustreben, und gegebenenfalls sollten Zuckeraustausch-Stoffe oder Süßstoffe den Zucker ersetzen.  

 

Hinweis  

Natürlich ist die Ernährungsberatung auf die zahnmedizinischen Ernährungsrisiken und -empfehlungen zu begrenzen. Darauf müssen wir insbesondere Patienten mit allgemeinmedizinischen Problemen - wie zum Beispiel Diabetes oder Adipositas - hinweisen, da diese wegen ihrer Krankheit bereits eine Ernährungsberatung erhalten haben. Sonst kann es passieren, dass die zahngesunde Ernährungsempfehlung mit anderen Empfehlungen kollidiert.  

Gesundes Trinkverhalten