· Fachbeitrag · Stressabbau
Atemtechnik: Anspannung einfach wegatmen
von Kommunikationstrainer Rolf Leicher, Heidelberg
| Ganz gleich, ob das Telefon am Montagmorgen zum fünften Mal klingelt oder der dritte Patient sein Rezept möchte: Stresssituationen lassen sich durch die richtige Atmung besser ertragen. Gerade bei großer Belastung atmen viele nicht mehr richtig durch. Das Gehirn wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Das führt zu verminderter Leistungsfähigkeit. Üben Sie deshalb die richtige Atemtechnik. So können Sie mit Stress und Termindruck leichter umgehen. |
Falsche Atmung kann schwerwiegende Folgen haben
Bei Stress wird die Atmung unbewusst flach, gepresst und kurz. In welche Teufelskreise Sie das als MFA im Praxisalltag führen kann, zeigt die folgende Grafik.

Die richtige Atmung: Als MFA sind Sie im Vorteil!
Was die richtige Atmung angeht, haben Sie als MFA einen Riesenvorteil gegenüber anderen Berufsgruppen: Aufgrund Ihrer Ausbildung wissen Sie schon, welche Vorgänge beim Ein- und Ausatmen im Körper ablaufen und wie die Atmung gesteuert wird.
PRAXISHINWEIS | Ausatmen ist wichtiger als einatmen: Maximale Sauerstoffzufuhr ist nur bei leerer Lunge möglich. Atmen Sie länger aus, um sich in Stresssituationen schneller zu beruhigen. Zählen Sie beim Luftholen bis vier und beim Ausatmen bis sechs. Die Konzentration auf das Zählen hilft auch beim Abschalten. |
So üben Sie die richtige Atemtechnik!
Richtige Atmung ist die Basis für mehr Stressstabilität. Ein- und Ausatmen ist ein unbewusster Vorgang, der ins Bewusstsein kommen muss, um ihn zu regulieren. Die folgenden Hinweise sind nur als Einstieg gedacht. Sie ersetzen kein Atemtraining unter professioneller Anleitung (siehe dazu PPA 10/2014, Seite 11).
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So üben Sie richtig:
So beugen Sie falscher Atmung vor:
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