· Fachbeitrag · Arbeitsgesundheit
Gesunde Snacks für die Praxis-Pause
von Dr. Doortje Cramer-Scharnagl, Edewecht
| Gehören Sie auch zu den Menschen, die sich während der Arbeit nur schnell einen Schoko-Riegel oder eine Currywurst einverleiben, um Zeit zu sparen? Auf Dauer macht das schlapp, denn unser Körper reagiert auf die „Treibstoffqualität“, die wir ihm gönnen, sehr sensibel. Was wir brauchen, um fit und stressresistent zu bleiben, sind Nährstoffe, Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe - und zwar in der richtigen Zusammensetzung! |
Kalt oder warm?
Es muss mittags nicht unbedingt ein warmes Essen sein. Stellen Sie sich zu Hause kleine Snacks zusammen und nehmen Sie sie mit. Sorgen Sie dabei für Abwechslung. Ein guter Gesundheitstipp ist es, auf möglichst unverarbeitete Lebensmittel in vielen verschiedenen Farben zu achten: Quark mit frischen Kräutern und buntem Paprika zum Dippen; ein leichter Kartoffelsalat mit Gurken und Tomaten; Vollkornbrot mit Ei und zum Nachtisch etwas Obst.
Wenn Sie mittags die Möglichkeit haben, sich in der Mikrowelle etwas warm zu machen, dann probieren Sie doch einmal eine Tiefkühlmahlzeit aus. Besonders die Mahlzeiten, die auf Zusatzstoffe verzichten, sind empfehlenswert. Es gibt für jeden Geschmack etwas, und selbst vollwertige Mittagessen sind innerhalb von drei bis zehn Minuten zubereitet. Mango-Curry, Couscous Oriental, Reis-Hähnchen-Pfanne oder Gemüsepfanne Toskana: Gesunde TK-Mahlzeiten ohne Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Farbstoffe finden Sie zum Beispiel auf www.frosta-buero-bistro.de.
Hinweis | Achten Sie auf einen hohen Gemüse- und einen geringen Fettanteil.
Hunger austricksen, Tiefs vermeiden
Auch wenn Sie nicht auf die schlanke Linie achten müssen, ist es gut, wenn Sie die Energiedichte Ihrer Nahrungsmittel im Auge behalten. Viel zu oft greift man zu Leckereien, die viele Kalorien haben, aber weder satt noch fit machen. Wer Hunger hat, ist weniger leistungsfähig. Um satt zu werden, muss die Nahrungsmenge etwa 400 bis 500 g betragen. Da hilft der zuckrige Müsli-Riegel wenig. Die Energiedichte wird ganz einfach berechnet: Kalorienangabe pro 100 g geteilt durch 100. Speisen mit hoher Energiedichte sind nicht so gut wie solche mit geringer Energiedichte. Sehr gut sind Werte bis 1,5, ungünstig sind Werte über 2,5.
PRAXISHINWEIS | Essen Sie zwei- bis dreimal während des Arbeitstags eine Kleinigkeit, nicht nur in der Mittagspause. Energie-Snacks in Form von Obst, Gemüse oder eines Joghurts helfen dabei, nicht in ein Leistungstief zu geraten. Gegen Stress sind die Inhaltsstoffe von Bananen und Nüssen optimal. Und nicht vergessen: Eine der wichtigsten Energie-Grundlagen ist es, ausreichend zu trinken - 1,5 bis 2 Liter am Tag. |