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· Fachbeitrag · Arbeitsschutz

Infektionsrisiko durch Nadelstichverletzungen großes Problem

| Schon durch kleinste Verletzungen an Kanülen oder Spritzen können Infektionen vom Patienten auf das medizinische Personal übertragen werden. Gerade in Arztpraxen werden jedoch die bestehenden sicherheitstechnischen Regeln oft nicht umgesetzt. Der Verband medizinischer Fachberufe e.V. (VmF e.V.) will daher gemeinsam mit der Initiative SAFETY FIRST! verstärkt über die Risiken von Nadelstichverletzungen aufklären und sich für mehr Arbeitssicherheit in den Arztpraxen einsetzen. |

Blutentnahmen und das Setzen von Spritzen gehören zu den alltäglichen Arbeitsaufgaben von MFA. Dadurch sind sie besonderen Infektionsrisiken ausgesetzt und müssen auch entsprechend geschützt werden. In einer Online-Befragung, an der über 200 MFA teilnahmen, gaben 66 Prozent der Befragten an, mindestens eine Nadelstichverletzung in ihrem Berufsleben gehabt zu haben. Die meisten davon sind bei der Blutentnahme passiert (27 Prozent). Wegen dieses hohen Risikos ist unter anderem für Blutentnahmen gemäß der Technischen Regel für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA) 250 seit über drei Jahren der Einsatz von sogenannten verletzungssicheren Instrumenten verpflichtend. Die Initiative SAFETY FIRST! (www.nadelstichverletzung.de) geht jedoch davon aus, dass nur in 25 Prozent der Arztpraxen verletzungssichere Blutentnahmekanülen zum Einsatz kommen. Weisen Sie Ihren Praxischef darauf hin, wie wichtig die Verwendung von verletzungssicheren Instrumenten ist und sorgen Sie für eine Verbesserung der Arbeitssicherheit auch in Ihrer Praxis!

Quelle: Ausgabe 12 / 2011 | Seite 1 | ID 30425580