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· Fachbeitrag · Studie

Bessere Blutwerte bei Messungen durch MFA

| Nimmt nicht der Arzt selbst, sondern eine Krankenschwester oder MFA eine Blutdruckmessung vor, tritt bei Patienten der „Weißkittel-Effekt“ wesentlich seltener auf. Diese Annahme unterstreicht eine aktuelle Analyse des Peninsula College of Medicine in Exeter, die auf dem diesjährigen Kongress der European Society of Hypertension in London vorgestellt wurde. |

 

Im Vergleich zu den durch den Arzt erhobenen Messwerten fielen die systolischen Werte durchschnittlich rund 9 mmHg, die diastolischen gut 5 mmHg niedriger aus, wenn eine Krankenschwester oder MFA die Messung vornahm. Um verlässlichere Messwerte zu erhalten, empfehlen die Forscher daher, dass Blutdruckmessen generell an Assistenzpersonal zu delegieren. Vorteile würden sich dabei besonders bei der Behandlung von Hypertonikern ergeben, da sich hier das Risiko einer Übertherapierung minimieren ließe.

 

Weiterführender Hinweis

  • Jahreskongress der European Society of Hypertension, 26.-29. April 2012, London, C. Clark et al., Exeter, Abstract PP.02.46 unter http://tinyurl.com/87p6yfx
Quelle: Ausgabe 08 / 2012 | Seite 1 | ID 34539150