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· Fachbeitrag · Social Media

Soziale Netzwerke für die Arztpraxis

von Moritz Kohl, Medienbüro Medizin (MbMed), Hamburg

| Die Bundesärztekammer (BÄK) gab im Februar eine Broschüre mit zehn Hinweisen für das korrekte Verhalten von Medizinern in sozialen Netzwerken heraus (siehe PPA 07/2014, Seite 1). PPA gibt einen kurzen Überblick über die gängigen sozialen Netzwerke. |

 

Facebook

Für Patientenkommunikation und Praxismarketing im Internet ist Facebook die erste Wahl. Der Marktführer hat die mit Abstand größte Reichweite: Weltweit nutzt über eine Mrd. Menschen Facebook. Ende 2013 waren in Deutschland 25 Mio. Menschen jeden Monat auf Facebook, 19 Mio. davon jeden Tag.

 

Google+ - viele Funktionen, wenige aktive Nutzer

Google+ ist mit Google-Diensten, wie der Suchfunktion, Google Mail, Youtube und Android-Smartphones, verknüpft. Sind Sie bei diesen Angeboten angemeldet, ist ein Google+-Account nur wenige Klicks entfernt. Viele Nutzer verwenden einen solchen Account allerdings nur selten.

 

PRAXISHINWEIS | Für Ihre Praxis kann die Verknüpfung zu Google Maps trotzdem sinnvoll sein. Sie können einen „Locals“-Eintrag erstellen, der ähnlich funktioniert wie eine Facebook-Unternehmensseite. Google Maps-Nutzer, die online einen Arzt suchen, gelangen direkt zu Ihrem Google+-Profil und können dort auch Bewertungen und Rezensionen hinterlassen.

 

Andere Anbieter

Darüber hinaus gibt es einige weitere soziale Netzwerke, die Sie für Ihre Zwecke nutzen können. Zum Praxismarketing sind sie aber weniger geeignet.

 

  • XING ist ein reines Business-Netzwerk. Für eine Premium-Mitgliedschaft mit allen Funktionen zahlen Sie ab 6,35 Euro im Monat. Nutzer pflegen hier Kontakte zu Geschäftspartnern und Kollegen.
  • LinkedIn wird ähnlich wie XING für Geschäftskontakte genutzt. Mit einem kostenlosen Account können Sie sich vernetzen, Gruppen beitreten und Stellenausschreibungen veröffentlichen. Die bezahlte Version (ab circa 15 Euro monatlich) lässt Sie zum Beispiel das Netzwerk detaillierter durchsuchen und Personen außerhalb Ihres Netzwerks Nachrichten schicken.
  • Twitter ermöglicht Ihnen, Nachrichten mit 140 Zeichen an Nutzer zu versenden, die Ihrem Profil folgen. In Deutschland wird Twitter aber von relativ wenigen Menschen genutzt und ist für Arztpraxen nicht relevant.

 

Weiterführende Hinweise

  • Unter ppa.iww.de > Downloads > Arbeitshilfen finden Sie eine Komplettübersicht aller bestehenden sozialen Netzwerke (Stand 2013).
Quelle: Ausgabe 10 / 2014 | Seite 14 | ID 42918336