· Fachbeitrag · Praxismarketing
Patientenbindung durch E-Mail-Newsletter
von Sarah Hachmann - Medienbüro Medizin (MbMed), Hamburg
| Wenn es um die Gewinnung und Bindung von Patienten geht, haben Arzt-Bewertungsportale und soziale Netzwerke stark an Bedeutung gewonnen. Doch auch E-Mail-Newsletter bieten vielen Arztpraxen die Möglichkeit, ihre Patientenklientel zu erreichen. Indem Sie per Newsletter regelmäßig auf Ihre Praxis und Ihre Aktivitäten aufmerksam machen, können Sie bestehende Patienten binden und neue hinzugewinnen. Worauf Sie bei der Planung und Erstellung eines Newsletters achten müssen und wie Sie dessen Qualität beurteilen können, fasst PPA für Sie zusammen. |
Wann lohnen sich E-Mail Newsletter für Ihre Praxis?
Es ist für jede Praxis ratsam, vorher abzuwägen, ob sich ein E-Mail-Newsletter als Maßnahme für Ihr Praxismarketing eignet. Behalten Sie dabei vor allem Ihre Patienten sowie Kosten- und Arbeitsaufwand im Auge.
PRAXISHINWEIS | Für eine Praxis, die größtenteils Senioren behandelt, ist ein E-Mail-Newsletter wahrscheinlich weniger sinnvoll. In diesem Fall können Sie auch einen Newsletter per Post verschicken. Überlegen Sie sich aber gut, ob der Versand inklusive anfallender Druck- und Portokosten sich für Ihre Praxis rechnet. |
Rechtliche Rahmenbedingungen: Darauf müssen Sie achten!
Bevor Sie mit der Planung und Erstellung eines Newsletters beginnen, sollten Sie sich über die rechtlichen Rahmenbedingungen informieren. Wer hier nachlässig ist, riskiert teure Abmahnungen und Bußgelder.
Checkliste / Gesetze beachten |
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Planung des Newsletters
Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, Ihre Patienten regelmäßig per Newsletter zu informieren, sollten Sie sich zunächst überlegen, ob Sie den Newsletter selbst erstellen und versenden oder einen externen Dienstleister damit beauftragen möchten.
PRAXISHINWEIS | Wenn Sie einen externen Dienstleister beauftragen, müssen Sie den Patienten, die Newsletter erhalten möchten, mitteilen, dass ihre Kontaktdaten extern weitergeben werden. |
Wählen Sie den externen Dienstleister sorgfältig aus, vergleichen Sie mehrere Angebote und sehen Sie sich vor allem die Referenzen an (siehe dazu auch PPA 08/2014, Seite 18). Eine erfolgreiche Zusammenarbeit kann es nur geben, wenn Sie Ziele und geplante Maßnahmen genau festlegen.
Checkliste / Newsletter planen |
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Themenfindung: Was interessiert Ihre Patienten?
Ganz gleich, ob Sie den Newsletter selbst texten oder einen externen Dienstleister beauftragen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, welche Themen Sie Ihren Patienten präsentieren möchten. Prüfen Sie die Themen, die Sie auswählen wollen, anhand folgender Checkliste.
Checkliste / Themenfindung |
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So überzeugen Sie durch spannenden Text
Ihr Newsletter überzeugt Patienten dann, wenn der Text nicht nur relevant und informativ, sondern auch unterhaltsam und leicht verständlich ist. Diese Checkliste hilft Ihnen, solche Texte zu verfassen oder die Arbeit Ihres Texters zu beurteilen.
Checkliste / Tipps zum Texten |
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Weiterführender Hinweis
- Vorschriften des HWG unter http://tinyurl.com/mvhnen4