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· Fachbeitrag · Aussendarstellung

Fachkräfte stellen sich vor: Warum Visitenkarten für die MFA sinnvoll sind

von Yvonne Schuck, Medienbüro Medizin (MbMed), Hamburg

| MFA bilden sich fort und sind mit modernen Instrumenten des Praxismanagements und neusten technischen Therapieverfahren vertraut. Durch ihre Zusatzqualifikationen tragen sie viel zum positiven Image einer Praxis bei. Eigene Visitenkarten für die MFA sind ein gutes Mittel, um mit diesen Fachkenntnissen für die Praxis zu werben. Visitenkarten lassen sich nicht nur erfolgreich als Marketing-Instrument einsetzen, sie erleichtern es auch den Patienten, die passenden Ansprechpartner zu finden. |

Zusatzqualifikationen der MFA betonen

Viele Arztpraxen bieten ihren Patienten allgemeine Visitenkarten mit ihren Kontaktinformationen und Sprechzeiten an. Darüber hinaus geben Visitenkarten der Ärztinnen und Ärzte Auskunft über deren Zusatzqualifikationen und Behandlungsschwerpunkte. Solche personalisierten Visitenkarten sind auch für MFA empfehlenswert, die etwa an einer Fortbildung über Ernährungsmedizin oder zur psychosozialen Betreuung von Onkologie-Patienten und deren Angehörigen teilgenommen haben. Sie erleichtern es Patienten, passende Ansprechpartner für ihre Anliegen zu finden. Möchten sie beispielsweise etwas über Privat- und Selbstzahlerleistungen wissen, können sie sich mit ihren Fragen direkt an die IGeL-Managerin wenden.

 

PRAXISHINWEIS | Unabhängig davon, ob Sie Briefe, Rechnungen, Rezepte oder Untersuchungsergebnisse an Ihre Patienten verschicken, ist es empfehlenswert, auch hier immer die Visitenkarte einer MFA beizulegen.

Service-Angebote hervorheben

MFA spielen gerade bei den Service-Angeboten der Praxen eine wichtige Rolle. Viele Informationsveranstaltungen, Schulungen oder Präventionskurse werden von MFA geleitet. Visitenkarten betonen diese fachlichen Kompetenzen gegenüber den Patienten und heben die Qualität der angebotenen Serviceleistungen hervor. Finden Veranstaltungen regelmäßig und über einen längeren Zeitraum statt, ist es möglich, diese auf der Rückseite der Visitenkarten zu erwähnen.

Patientengerecht gestalten

Unkonventionelle Formate ermöglichen es, auf individuelle Bedürfnisse der Patienten einzugehen: Für eine MFA, die sich schwerpunktmäßig um die ambulante Versorgung älterer Patienten kümmert, ist beispielsweise eine Visitenkarte sinnvoll, die größer als das übliche Scheckkarten-Format ist. Mehr Platz ermöglicht eine größere Schrift, sodass ältere Patienten sie besser lesen können. Wenn Ihre Praxis besonders viele ältere Patienten hat, weil Ihr Schwerpunkt in diesem Bereich liegt, können Sie auch überlegen, all Ihre Visitenkarten in diesem Format anzubieten.

 

Auch sprachlich können die Visitenkarten den Bedürfnissen der Patienten angepasst werden. Gibt es beispielsweise eine große Anzahl fremdsprachiger Patienten, ist eine Visitenkarte in Englisch sinnvoll. Diese weist dann direkt auf eine englischsprachige MFA als Ansprechpartnerin hin und erleichtert so die Kommunikation.

 

Aufklappbare Visitenkarten bieten neben den Kontaktdaten Platz für Informationen zu besonderen Leistungen, etwa Hinweise zu telefonischen Sprechzeiten. Auch hier gilt: Keine konkreten Daten nennen, sondern allgemeine Informationen, von denen Sie wissen, dass sie längerfristig gültig sein werden. Eine vierseitige Visitenkarte kann ebenfalls als Terminkarte dienen. So kann dort handschriftlich der nächste Termin vermerkt werden.

Visitenkarte online stellen

Online-Visitenkarten sind eine sinnvolle Ergänzung zur gedruckten Variante. Viele Patienten suchen sich ihre Ärzte im Internet und informieren sich im Vorfeld auf der Praxis-Website. Das ist eine gute Gelegenheit, um die Patienten auf Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen des Praxisteams hinzuweisen. Sind die Online-Visitenkarten zusätzlich mit Fotos der Mitarbeiter ausgestattet, blicken die Patienten bereits beim ersten Betreten der Praxis in bekannte Gesichter.

Ein Aushängeschild der Praxis

Damit die Visitenkarten den erwünschten positiven Eindruck auch wirklich transportieren, sollten sie gewissen formalen Ansprüchen genügen. Sie können auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten sein, sollten sich dabei aber im Rahmen des Corporate Design-Konzepts der Praxis bewegen. Corporate Design bezeichnet das einheitliche Erscheinungsbild der Praxis nach außen. Dazu gehören unter anderem Farben und Logos, die sich nicht nur in Briefbögen und Informationsblättern, sondern auch auf der Internetseite und der Arbeitskleidung wiederfinden. Ein ansprechendes Foto lässt die Visitenkarten noch persönlicher wirken.

  • Diese Informationen gehören auf die Visitenkarte einer MFA
  • Name der Praxis
  • Name der MFA
  • Zusatzqualifikationen und Aufgabenbereich der MFA
  • Praxisanschrift
  • Telefon-, Fax- und Handynummern
  • Internet- und E-Mail-Adresse
  • Sprechzeiten
  • Foto, wenn gewünscht
Quelle: Ausgabe 12 / 2012 | Seite 9 | ID 36948150