26.06.2008 | Praxisorganisation
Berufsordnung für Med. Fachangestellte
Medizinische Fachangestellte haben stetig wachsende Herausforderungen zu schultern – die Veränderungen in der Gesellschaft, im Wettbewerb und durch den Gesetzgeber verlangen von den Berufsangehörigen, sich immer neuen Aufgaben zu stellen.
Das Berufsbild hat sich entwickelt und es wird sich weiter wandeln und umschichten – weg vom reinen „Helferdasein“ hin zu selbst- und mitverantwortlichen Tätigkeiten und Kompetenzen. Aufgrund der gesetzlichen Grundlage (Berufsbildungsgesetz) wurde die Ausbildungsordnung schon 2006 novelliert, die Inhalte modernisiert und angepasst. Das sind allerbeste Voraussetzung für die Entscheidung zur Berufsordnung.
Das berufliche Selbstverständnis, mit dem Sie diese alltäglichen Anforderungen erfüllen, haben ist nun schwarz auf weiß festgehalten. In der Berufsordnung werden die vielfältigen und anspruchsvollen Tätigkeitsbereiche, das Leistungsspektrum und die Arbeitsinhalte beschrieben und die Grundsätze festgehalten, nach denen Sie handeln und mit denen Sie im Team Ihre Patienten betreuen.
Praxistipp: Legen Sie die Berufsordnung gut sichtbar aus, damit Sie sie immer griffbereit haben (vielleicht rahmen Sie sie sogar ein und hängen sie in der Praxis auf), um sich selbst auch an stressigen Tagen Ihrer Verantwortung bewusst zu sein. Denn Patienten sind sensibel und beobachten Sie genau – umso wichtiger ist es, sich die eigenen Berufspflichten immer wieder vor Augen zu halten. Die gesamte Berufsordnung steht unter www.vmf-online.de zum Download bereit.