Praxiswissen auf den Punkt gebracht.
logo
  • Meine Produkte
    Bitte melden Sie sich an, um Ihre Produkte zu sehen.
Menu Menu
MyIww MyIww

24.05.2011 | From head to toe

English for doctor’s assistants - Part 3

von Petra Meisel, Medienbüro Medizin, Hamburg

Wenn Patienten in die Praxis kommen, die kein Deutsch verstehen, dann müssen Medizinische Fachangestellte ihre Englisch-Kenntnisse unter Beweis stellen. „Praxisteam Professionell“ gibt Ihnen in diesem Beitrag eine Übersicht über wichtige Vokabeln und Sätze, mit denen Sie Beschwerden und Verletzungen lokalisieren können - von Kopf bis Fuß.  

Der Kopf - the head

Tippt ein Patient mit dem Finger an seine Stirn, kann das missverständlich sein. Sagt er aber dazu „I am having a headache/migraine“ ist klar: Er hat Kopfschmerzen, oder gar Migräne. Kommt er mit roter, laufender Nase (nose) an die Rezeption, deutet das auf eine Erkältung (a cold) hin. Da bietet sich die Frage an, ob er auch Halsschmerzen hat: „Does your throat feel sore?“ Der Patient antwortet mit dem Hinweis, dass er Schluckbeschwerden hat. „I have problems swallowing.“ Der Blick in den Hals verrät: Die Mandeln sind geschwollen („You got swollen tonsils.“) Ein weiterer Blick in die Ohren und es wird auch noch eine Ohrenentzündung (ear infection) diagnostiziert. Um auf die Nase zurückzukommen: „Do you have problems breathing through your nose?” Eine entsprechende Medikation sorgt für freie Atemwege.  

Arme und Hände - arms and hands

Haushaltsunfälle müssen nicht gleich einen gebrochenen Arm (a broken arm) nach sich ziehen. Ein Schnitt mit dem Brotmesser sieht meist viel schlimmer aus: „You have got a real deep cut at your finger. I will have to stop the bleeding first before we can make a couple of stitches.” Mit diesen Worten erfährt der Patient, dass der Schnitt tief ist, die Blutung gestoppt und genäht werden muss. Wer beispielsweise mit Inlineskates hingefallen ist, kann froh sein, wenn er nur ein paar Kratzer abbekommen hat, die desinfiziert werden müssen: „This is your lucky day. There are only a few scratches. They need to be disinfected and this will be it.”  

Rücken und Nacken - back and neck

Probleme im Nacken und Rücken sind für die MFA meist auf den ersten Blick zu erkennen: „Your neck seems to be very stiff.“ Die MFA bemerkt, dass ein steifer Nacken Ursache für die verkrampfte Haltung des Patienten ist. Um den Schmerzen im Rücken auf den Grund zu gehen, muss genau festgestellt werden, wo sie sitzen: „Would you please describe where exactly you feel the pain in your back.” Es ist der Ischias, der den Patienten piesackt. Er braucht eine Spritze: „First we will give you an injection.” Dann erteilt die MFA ihm den Ratschlag, den Rücken warm zu halten und sich nicht zu viel zu bewegen: „Then you have to keep your back warm. Do not move too much.”  

Der Bauch - the abdomen

Es muss nicht gleich ein Magengeschwür (stomach ulcer) sein, wenn der Patient über Bauchschmerzen klagt. Zunächst ist wichtig, genau zu wissen, von wo der Schmerz ausstrahlt: „Where do you feel abdominal pain?“ Die Anzeige „rechts unten“ weckt den Verdacht, dass der Blinddarm betroffen ist: „Has your appendix been removed already?“ Mit dieser Frage kann die MFA eine Blinddarmentzündung gegebenenfalls von vornherein ausschließen. Die Möglichkeit einer Lebensmittelvergiftung grenzt die MFA ein, indem sie mit dem Patient zusammen überlegt, was er gegessen hat: „Did you eat anything lately that might have caused food poisoning?“ Aber schon allein die Verdauung entscheidet über Wohl- und Unwohlsein im Bauch: „Do you suffer from constipation?“ - die MFA will wissen, ob der Patient unter Verstopfung leidet.  

Beine und Füße - legs and feet

Brüche der Beine (legs) gibt es sicher ebenso oft wie Armbrüche. Die nicht minder schmerzhafte Variante ist der verstauchte Knöchel: „This looks like a twisted ankle. I am sure the doctor wants to check first, whether it might be broken.“ Damit vermutet die MFA, dass der Fuß, mit dem der Patient in die Praxis humpelt, verknackst ist. Die erste Einschätzung kann nur die Diagnose des Arztes bestätigen. Dafür muss zunächst geröntgt werden: „We need to take some X-rays.” Aber auch einfache Prellungen können richtig weh tun und müssen unter Umständen behandelt werden: „Do those bruises hurt a lot? I suppose they need to be treated.“ Ärgerlich, weil klein, aber schmerzhaft, sind Blasen an den Füßen (feet) und Zehen (toes): „If those blisters trouble you, I can give you a special band-aid (auch plaster) and you will have no problems walking anymore.” Mit einem speziellen Blasenpflaster lindert die MFA die Beschwerden, sodass der Patient wieder gut gehen kann.  

Die Haut - the skin

Hautausschläge (skin rashes) sehen nicht schön aus und sind unangenehm, besonders wenn sie jucken („Does it feel itchy?“). Pusteln (spots) lassen den Verdacht auf Kinderkrankheiten zu: „What children’s diseases did you have so far?“ Bei Ekzemen (eczema) bilden sich oft Bläschen (pimples) und die Hautstelle nässt, wenn sie aufgehen. Hauterkrankungen rühren nicht selten von allergischen Reaktionen: „Are you allergic to anything you know of?“. Eine häufige Ursache für Hautirritation hat in den kommenden Monaten Hochsaison: der Sonnenbrand: „Take care and do not get sunburnt!  

 

Quelle: Ausgabe 06 / 2011 | Seite 19 | ID 145208