21.06.2007 · Fachbeitrag ·
Herzrhythmusstörungen
Der Pulsdruck (Differenz zwischen systolischem und diastolischem Blutdruck) ist ein wichtiger Risikofaktor für das Neuauftreten von Vorhofflimmern. Mit jedem Anstieg des Pulsdruckes um 20 mmHg steigt das Risiko für die häufigste chronische Rhythmusstörung bei Erwachsenen um 26 Prozent, und zwar unabhängig von anderen klinischen Risikofaktoren, so das Ergebnis einer Untersuchung mit 5.331 Teilnehmern der Framingham Herzstudie. Im Verlauf der Untersuchung entwickelten 698 Teilnehmer Vorhofflimmern, im Mittel 12 ...
21.06.2007 · Fachbeitrag ·
Untere Harnwegsbeschwerden (LUTS)
Männer mit unkomplizierten unteren Harnwegsbeschwerden (LUTS) können die Progression der Symptome durch einfache Maßnahmen wie Blasen- und Miktionstraining sowie Modifikation des Lebensstiles deutlich verlangsamen.
21.06.2007 · Fachbeitrag ·
Niedrig dosiertes ASS
Frauen, die regelmäßig Acetysalicylsäure (ASS) in niedriger bis mittlerer Dosierung einnehmen, haben offenbar ein geringeres Risiko, an KHK oder Krebs zu sterben. Dies geht aus einer Fall-Kontroll-Studie in den USA ...
21.06.2007 · Fachbeitrag ·
Darmkrebsprophylaxe
Eine Chemoprävention mit Acetylsalicylsäure (ASS) oder Nicht-steroidalen Antiphlogistika (NSAR) zur Vorbeugung von kolorektalen Karzinomen kann - trotz gesicherter Wirksamkeit - nicht allgemein empfohlen werden. Diesen Schluss zieht die U.S. Preventive Services Task Force (USPSTF) unter Leitung von Dr. Ned Calonge nach Auswertung der bislang dazu vorliegenden Daten. Der Grund: Letztlich überwiegen bei durchschnittlichem Risiko für ein kolorektales Karzinom die Risiken den möglichen Nutzen.
21.06.2007 · Fachbeitrag ·
Meta-Analyse
Raucher haben offenbar ein mehr als 70 Prozent erhöhtes Risiko, mit Tuberkulose (Tb) infiziert zu werden. Zudem ist das Risiko, nach einer Infektion eine aktive Tb zu entwickeln, bei Rauchen um 50 Prozent höher als ...
21.06.2007 · Fachbeitrag ·
Salmonella enterica
Die meisten Salmonelleninfektionen werden durch verdorbene Lebensmittel ausgelöst. Ursache kann aber auch ein enger Kontakt zu Tieren sein, berichten US-Wissenschaftler. Nachdem im August 2004 bei acht Hamstern eines ...
21.06.2007 · Fachbeitrag ·
Asthma bronchiale
Kleinkinder, die bei einer herkömmlichen Erkältung im ersten Lebensjahr pfeifende Atemgeräusche („wheezing“) entwickeln, haben ein deutlich erhöhtes Asthmarisiko. Das hat die COAST (Children Origins of ASThma)-Studie mit 287 Kindern ergeben, die aufgrund einer positiven Familienanamnese für Asthma ein erhöhtes Erkrankungsrisiko hatten. 41 Kinder hatten im Rahmen eines Rhinovirus-Infektes pfeifende Atemgeräusche. Bei mehr als der Hälfte von ihnen war bis zum Alter von sechs Jahren Asthma diagnostiziert ...