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  • ·Fachbeitrag ·Rückenschmerzen

    Neue US-Guidelines empfehlen primär nicht pharmakologische Maßnahmen

    | Sowohl bei akuten als auch bei chronischen Kreuzschmerzen stehen NSAR aufgrund der Evidenzlage nicht an erster Stelle. |

     

    Basierend auf mehreren Reviews hat das „American College of Physicians“ neue Guidelines zur Therapie akuter (< 4 Wochen), subakuter (4-12 Wochen) und chronischer Rückenschmerzen (> 12 Wochen) herausgegeben. Bei akuten und subakuten Schmerzen rät das Clinical Guideline Committee primär zu oberflächlichen Wärmeanwendungen (moderate Evidenz), Massagen, Akupunktur oder manueller Therapie (niedriggradige Evidenz). Falls der Patient eine medikamentöse Therapie wünscht, sollten NSAR oder Muskelrelaxantien verordnet werden. Bei chronischen Rückenschmerzen sollten an erster Stelle nicht-pharmakologische Maßnahmen stehen wie Übungen, Akupunktur, Achtsamkeits-basierte Stressminderung (moderate Evidenz), Tai Chi, Yoga und andere Therapien (niedrige Evidenz). Genüge dies nicht, seien zunächst NSAR, in zweiter Linie Tramadol oder Duloxetin einzusetzen. Andere Opiode kämen nur in Betracht bei Therapieversagen nach Abwägen der Risiken und des realistisch zu erwartenden Nutzens zusammen mit dem Patienten.

     

    Quelle