13.01.2017 · Fachbeitrag · Milde kognitive Defizite (MCI)
Rund jeder dritte Patient mit milden kognitiven Defiziten depressiv
Depressionen sind weit verbreitet bei Patienten mit milden kognitiven Defiziten (MCI) und können möglicherweise die Progression zu einer Demenz fördern. Laut einem aktuellen Literatur-Review mit Daten zu insgesamt mehr als 20.000 Patienten beträgt die Prävalenz von Depressionen bei MCI-Patienten insgesamt 32 %. Allerdings variierten die Ergebnisse von Studie zu Studie zum Teil erheblich. In Studien im ambulaten Setting hatte etwa jeder vierte MCI-Patient eine Depression (25 %); bei hospitalisierten Patienten war der Anteil mit 40 % deutlich höher. Weder die benutzten Kriterien zur Diagnose einer MCI noch für eine Depression beeinflussten die Ergebnisse entscheidend.
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