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  • ·Fachbeitrag ·Migräne

    Erhöhtes kardiovaskuläres Risiko von Frauen mit Migräne bestätigt

    US-Daten aus der Nurses´ Health Study II zu mehr als 115.000 Frauen und einem Follow-up von 20 Jahren weisen auf ein generell erhöhtes kardiovaskuläres Risiko von Frauen mit Migräne hin. Bisher war der Zusammenhang vor allem mit einem Schlaganfallrisiko belegt und galt vor allem für Patientinnen mit Aura. Mehr als 17.000 Studienteilnehmerinnen (15 %), zu Beginn 25 bis 42 Jahre alt, litten unter Migräne. Bei ihnen war das Risiko schwerer kardiovaskulärer Komplikationen um rund 50 % höher als bei Frauen ohne Migräne. Zwischen Patientinnen mit und ohne Aura wurde nicht differenziert. Besonders deutlich war bei Migräne-Patientinnen das Risiko für Schlaganfall (HR 1,6) und Angina pectoris/koronare Revaskularisation (HR 1,7) erhöht. Kardiovaskuläre Risikofaktoren waren bei der Analyse berücksichtigt, betonen die Autoren. In allen Subgruppen ‒ Ältere und Jüngere, Raucherinnen und Nichtraucherinnen, Frauen mit und ohne Hypertonie ‒ fanden sich ähnliche Risikoerhöhungen.

     

    PRAXISHINWEIS | Die Autoren empfehlen aufgrund der Daten ein enges kardiovaskuläres Monitoring bei Frauen mit Migräne.

     

    Quelle