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  • 22.11.2013 · Fachbeitrag · Impfen

    Risiko für Fieberanfälle bei frühzeitiger erster Masernimpfung besonders gering

    | Eine frühzeitige erste Masernimpfung von Kleinkindern im Alter von 11-14 Monaten, wie von der STIKO empfohlen, üblicherweise als MMR (Mumps-Masern-Röteln)-Kombinationsimpfung, führt seltener zu Fieberanfällen als eine verzögerte Grundimmunisierung mit Beginn erst im Alter von 15-23 
Monaten. Das verdeutlichen US-Daten bei insgesamt rund 840.000 Kindern, die zwischen dem 12. und 23. Monat eine Masernimpfung erhalten hatten. Bei Impfungen älterer Kleinkinder war das Risiko für Fieberanfälle im Zeitraum 7-10 Tage nach der Impfung 6,5-fach höher als bei Kontrollkindern ohne 
Impfung (9,5 zusätzliche Fälle pro 10.000 Dosen); bei der jüngeren Gruppe war das Risiko nur 3,4-fach erhöht (4 zusätzliche Fälle). Ältere Kinder ent­wickelten in Verbindung mit der Impfung auch vermehrt Fieber. Die US-Daten sprechen weiterhin dafür, eine MMR-Impfung getrennt von einer Varizellen-Impfung zu verabreichen. Bei Anwendung eines MMRV-Kombinations­impfstoffes war das Fieberrisiko 1,4-fach und das Risiko für Anfälle zweifach höher als bei MMR-Impfung ohne Varizellenkomponente. |