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  • 02.12.2016 · Fachbeitrag · Allergierisiko

    Frühe Ei- und Erdnussbeikost senkt Allergierisiko

    Ab dem 4. Monat scheint nach Daten eines systematischen Reviews die Einführung allergener Nahrungsmittel wie Ei und Erdnuss in die Kleinkindernährung zur Allergieprävention sinnvoll zu sein. Durch eine in den Monaten 4-6 begonne Eibeikost wurde das Risiko einer Eiweißallergie um mehr als 40 % gesenkt. Dies entspricht nach Angaben der Autoren bei einer Inzidenz einer Eiweißallergie von 5,4 % rund 24 weniger Fällen pro 1.000. Die Einführung von Erdnüssen in den Monaten 4-11 korrelierte sogar mit einem um 70 % verringerten Risiko einer Erdnussallergie, entsprechend 18 weniger Fällen pro 1.000 (ausgehend von einer Inzidenz von 2,5 %). Bei anderen allergenen Nahrungsmitteln gab es keine klaren Assoziationen. Der Zeitpunkt des ersten Glutenkontakts hatte z. B. keinen Einfluss auf das Zöliakierisiko.