21.01.2015 · Fachbeitrag · Präeklampsie
US-Taskforce rät zur ASS-Prophylaxe bei Schwangeren mit hohem Präeklampsie-Risiko
Die US Preventive Services Task Force rät in einem Statement bei Schwangeren mit hohem Risiko für Präeklampsie zum Einsatz von niedrig dosiertem ASS (81 mg täglich ab der 12. Woche) . Das gilt zum Beispiel für Frauen mit positiver Präeklampsie-Anamnese, Frühgeburt oder intrauteriner Wachstumsretardierung (IUR), Schwangere mit Plazentaruptur oder Komorbiditäten wie Diabetes, chronische Hypertonie, Nieren- oder Autoimmunerkrankungen. Laut Studien kann durch niedrig dosiertes ASS (60 – 150 mg täglich) das Präeklampsie- Risiko um 24 %, das Risiko einer Frühgeburt um 14 % und von IUR um 20 % verringert werden. Eine Präeklampsie ist eine Komplikation bei 2 bis 8 % aller Schwangerschaften weltweit und in den USA nach Angaben der Autoren Ursache für 15 % aller Frühgeburten. Die Risiken einer niedrig-dosierten ASS-Gabe werden in der Schwangerschaft als gering eingeschätzt.
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