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·Fachbeitrag ·Patienteninformation

Nichtraucher profitieren von Rauchverboten

| Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden und Gaststätten verbessern die Gesundheit von Nichtrauchern. Das fanden Wirtschaftswissenschaftler der Universitäten Erlangen-Nürnberg und Halle-Wittenberg heraus. |

 

Die Forscher werteten eine seit 1984 laufende Langzeitstudie aus, um die Auswirkung des Rauchverbots auf Nichtraucher zu ermitteln. Sie analysierten die Angaben von 28.000 Menschen, die kurz vor und nach der Einführung der Rauchverbote 2007 ihre eigene Gesundheit eingeschätzt hatten.

 

Das Ergebnis: Nichtraucher unter 30 Jahren profitieren am meisten von Rauchverboten und geringerem Passivrauchen. Besonders positive Auswirkungen hat das Rauchverbot auf die Gesundheit nichtrauchender junger Frauen. Je älter die Nichtraucher, desto weniger Effekte hat das Rauchverbot auf ihre Gesundheit. Passivraucher über 50 gaben keine Besserung der Gesundheit an.

 

Auf die Gesundheit von Rauchern wirkt sich das Verbot kaum aus. Der kurzzeitige Nikotinentzug und der damit verbundene Stress können ihr Gesundheitsempfinden sogar verschlechtern.

 

PRAXISHINWEIS | Diesen Beitrag erhalten Sie als Download-Dokument unter der Abruf-Nr. 44773996.

 

 

Quelle

  • Kuehnle D., Wunder C.: The Effects of Smoking Bans on Self-Assessed Health: Evidence from Germany. Health Economics 2017, 26 (3): 321-337, doi: 10.1002/hec.3310
Quelle: ID 44775813