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  • ·Fachbeitrag ·Lebensführung

    Regelmäßige Stressereignisse mit erhöhter Mortalität verbunden

    Ältere Männer, die langfristig einer höheren Stressbelastung ausgesetzt sind, zum Beispiel wegen Problemen mit dem Partner, dem Beruf oder der Gesundheit, haben eine bis zu 50 % höhere Mortalität als Altersgenossen, die seltener mit stressigen Ereignissen konfrontiert sind. Das haben US-Wissenschaftler bei fast 1.500 Teilnehmern der VA Aging Study belegt, die bei erstmaliger Untersuchung im Jahr 1985 im Mittel 60 Jahre alt waren. Die Stressbelastung ist im Verlauf von 18 Jahren mehrmals per Fragebogen erfasst worden. Personen mit mittelgradigem (im Schnitt drei Stressereignisse jährlich) und hohem Stresslevel (vier bis sechs Stressereignisse) hatten im Vergleich zu Personen mit niedriger Stressbelastung (höchstens zwei Ereignisse) eine um rund 40 % höhere Mortalität. Erstaunlicherweise war der ungünstige Einfluss von mittelgradigem Stress genauso hoch wie der von hohem Stress, so die Autoren.

     

    Quelle

    • Aldwin C et al.: Do Stress Trajectories Predict Mortality in Older Men? Longitudinal Findings from the VA Normative Aging Study J Aging Research 2011, Article ID 896109, doi:10.4061/2011/896109

     

    Volltext

    Quelle: Ausgabe 01 / 2012 | Seite 6 | ID 30990260