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  • · Fachbeitrag · Typ-2-Diabetes

    Lebensstiländerung allein senkt KHK-Risiko nicht

    Sie war die bisher größte und ambitionierteste Studie, um den Effekt einer Lebensstiländerung bei Typ-2-Diabetes zu prüfen. Doch nun ist Look AHEAD vorzeitig beendet worden. Die Begründung des National Institutes of Health in den USA, das die Studie finanziert hatte: Nach einer Interventionszeit von bis zu elf Jahren sei klar, dass es nicht mehr gelingen könne, das primäre Studienziel zu erreichen.

     

    Das Ziel war, durch intensive Ernährungs- und Trainingsberatung harte kardiovaskuläre Endpunkte ‒ Herzinfarkt, Schlaganfall, Tod oder Klinikeinweisung wegen Angina pectoris ‒ signifikant zu verringern. Verglichen wurden über 5.000 übergewichtige oder adipöse Typ-2-Diabetiker mit intensiver, sehr enger Lebensstilberatung oder mit Standardbetreuung. Das Gewicht sowie einige andere kardiovaskuläre Risikofaktoren hatten unter der intensiven Betreuung signifikant abgenommen, die Lebensqualität zugenommen. Dr. Anne Peters aus Los Angeles, Mitglied des Studienteams, betonte, dass sie die Studie trotz des Abbruchs nicht als gescheitert betrachte. Dies bedeute nicht, dass eine Lebensstilintervention bei Typ-2-Diabetes sinnlos sei.

     

    Quelle