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  • ·Fachbeitrag ·Therapiesicherheit

    Risiko von Angioödemen unter RAAS-Hemmern variiert

    Substanzen, die über das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) wirken, sind mit einem erhöhten Risiko für Angioödeme verbunden. Dieses Risiko variiert laut umfangreichen Sicherheitsdaten aus den USA je nach Wirkmechanismus des eingesetzten RAAS-Hemmers beträchtlich. Am höchsten waren die Risiken unter Therapie mit ACE-Hemmern und dem direkten Renin-Hemmer Aliskiren (1,79 bzw. 1,44 Ereignisse pro 1.000 Personen), deutlich geringer hingegen bei Einsatz von Angiotensin-Rezeptor-Blockern (ARB, 0,44 Ereignisse pro 1.000).

     

    Bei der Studie wurden Daten des Sentinel-Programms zur Dokumentation der Arzneimittelsicherheit in der Praxis im Zeitraum von 2001 bis 2010 ausgewertet. Im Vergleich zu einer Therapie mit einem Betablocker war das Risiko für Angioödeme bei Einsatz eines ACE-Hemmers oder Aliskiren rund dreifach erhöht, schreiben die Autoren. ARB korrelierten nur mit einer Risikoerhöhung um 16 %.

     

    Quelle