24.07.2013 · Fachbeitrag · Therapiesicherheit
Pneumonierisiko unter verschiedenen ICS/LABA-Fixkombis variiert bei COPD-Patienten
Bei COPD-Patienten gehören Fixkombinationen aus inhalativen Kortiko-steroiden (ICS) und langwirksamen Beta-2-Mimetika (LABA) zur Standard-therapie, insbesondere bei hohem Exazerbationsrisiko. In Studien wurde allerdings unter Therapie mit solchen Fixkombis – ähnlich wie bei einer Monotherapie mit ICS – ein erhöhtes Pneumonierisiko belegt. Schwedische Forscher haben nun in einer Beobachtungsstudie bei knapp 10.000 COPD-Patienten nachgewiesen, dass das Pneumonierisiko offenbar auch von den eingesetzten Substanzen abhängt: Unter der Fixkombi Fluticason/Salmeterol (n =2 .738) waren das Risiko einer Pneumonie und die Pneumonie-Mortalität um rund drei Viertel höher als bei der Fixkombi Budesonid/Formoterol (n = 7.155). Pneumonien wurden bei 11,4 versus 6,4 Behandelten pro 100 Patientenjahre registriert. Die Autoren nennen als mögliche Erklärung unterschiedliche Eigenschaften von Budesonid und Fluticason.
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