21.04.2015 · Fachbeitrag · Therapiesicherheit
Expertenkonsens der EAS zu Diagnose und Management einer statinassoziierten Myalgie
In einem zehnseitigen Konsensuspapier gibt ein Expertenpanel der European Atherosclerosis Society (EAS) einen Überblick über Ätiologie, Diagnostik und Management von Statin-assoziierten Muskelbeschwerden (SAMS). Sie zählen zu den wichtigsten Gründen für Non-Adärenz oder Abbruch einer Statintherapie. Muskelbeschwerden in Verbindung mit normalen oder leicht erhöhten CK-Werten (< vierfach des oberen Normwertes) betreffen laut Register- und Beobachtungsstudien 7 – 29 % der Patienten unter Statinen. Eine Myopathie mit signifikanter Erhöhung der CK (≥ vierfach) tritt mit einer Inzidenz von 1 : 1.000 bis 1 : 10.000 auf. Bei Patienten mit SAMS sollte das Statin für zwei bis vier Wochen, bei deutlich erhöhter CK für sechs Wochen abgesetzt werden, bis die Beschwerden verschwunden und die CK-Werte normal sind. Dann sollte ein zweiter Therapieversuch mit einem anderen Statin erfolgen. Zum Erreichen des LDL-Zielwerts wird ein Statin in maximal tolerabler Dosis in Kombination mit anderen Cholesterinsenkern empfohlen.
Möchten Sie diesen Fachbeitrag lesen?
Kostenloses MR Probeabo
0,00 €*
- Zugriff auf die neuesten Fachbeiträge und das komplette Archiv
- Viele Arbeitshilfen, Checklisten und Sonderausgaben als Download
- Nach dem Test jederzeit zum Monatsende kündbar
* Danach ab 12,75 € Monat