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  • ·Fachbeitrag ·Therapiesicherheit

    Einzelfälle von Panzytopenie und Agranulozytose unter Checkpoint-Inhibitoren

    Checkpoint-Inhibitoren wie Ipilimumab, Nivolumab und Pembrolizumab unterscheiden sich in ihrem Nebenwirkungsprofil von herkömmlichen Krebstherapien. Durch überschießende Immunreaktionen können sie neben häufigen Symptomen wie Fieber und Hautreaktionen auch zu Entzündungen des Darms, der Leber, der Hypophyse, der Nieren und der Lunge führen.

     

    Insgesamt wurden dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) bis 31.09.2016 956 Verdachtsfälle von Nebenwirkungen durch Checkpoint-Inhibitoren gemeldet, die weitgehend das bekannte Nebenwirkungsprofil dieser Wirkstoffe widerspiegeln. Kardiotoxische Reaktionen wie Myokarditis und Kardiomyopathie, vereinzelt in der Literatur beschrieben, wurden dem PEI in neun Fällen berichtet. Vier Betroffene starben. Von besonderem Interesse sind laut PEI zehn Meldungen von Panzytopenie und Agranulozytose, die als neues potenzielles Risikosignal beurteilt werden.

     

    Quelle