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  • 22.11.2013 · Fachbeitrag · Schilddrüsenkarzinom

    Gehäuft kardiovaskuläre Komplikationen bei Überlebenden eines Schilddrüsenkarzinoms

    | Überlebende eines Schilddrüsenkarzinoms haben laut einer niederländischen Fall-Kontroll-Studie eine mehr als dreifach erhöhte kardiovaskuläre Mortalität. Hauptrisikofaktor dafür sind den Daten zufolge erniedrigte TSH-Spiegel. Pro Abnahme des TSH-Spiegels um eine Zehnerpotenz nahm die kardiovaskuläre Mortalität rund zehnfach zu. Die Autoren erinnern an Empfehlungen in Leitlinien, denen zufolge bei Patienten mit niedrigem Rezidiv­risiko eine weniger starke TSH-Suppression erfolgen sollte. Zudem sollten kardiovaskuläre Risikofaktoren bei den Patienten möglichst optimal ein­gestellt werden. In der Studie wurden Daten von 524 Patienten mit Schild­drüsenkrebs mit denen von mehr als 1.500 Kontrollpersonen verglichen. Die Beobachtungszeit betrug im Median 8,5 Jahre. In diesem Zeitraum starben 100 Patienten mit Schild­drüsenkarzinom (19 %), 22 davon (4 %) an kardiovaskulären Erkrankungen. In der Kontrollgruppe betrugen die Raten 5,4 % und 1,5 %. |