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  • ·Fachbeitrag ·Rheumatoide Arthritis (RA)

    RA-Patienten haben erhöhtes Risiko für venöse Thromboembolien

    Patienten mit RA haben nach den Daten einer großen Kohortenstudie in Schweden ein rund zweifach höheres Risiko für venöse Thromboembolien (VTE) als die Allgemeinbevölkerung. Im Verlauf von bis zu zehn Jahren nach Diagnose der Erkrankung war die Risikoerhöhung konstant. Besonders hoch war das VTE-Risiko von RA-Patienten im ersten Jahr nach einer Hospitalisierung (rund 12 Ereignisse pro 1.000 Personenjahre) ‒ dies galt aber für die Kontrollgruppe gleichermaßen.

     

    Bei der Studie wurde die Häufigkeit von VTE bei rund 38.000 RA-Patienten und von knapp 8.000 Patienten mit neu diagnostizierter Erkrankung mit der in der Allgemeinbevölkerung verglichen. Im Untersuchungszeitraum von 1997 bis 2010 betrug die VTE-Rate in der RA-Gruppe 5,9 pro 1.000 Personenjahren im Vergleich zu 2,8 pro 1.000 Personenjahren in der Kontrollgruppe.

     

    Quelle