24.09.2015 · Fachbeitrag · Prostatakrebs
Bessere Prognose durch Chemo-Hormontherapie
Wird beim metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom (PCA) die Androgendeprivation (ADT) um die Gabe des Zytostatikums Docetaxel ergänzt, kann dies die Überlebenszeit entscheidend verlängern. Das ist das Ergebnis einer aktuellen US-Studie. Die 800 Teilnehmer mit metastasiertem hormonsensitivem PCA waren im Median 63 Jahre alt. Eine ADT plus Docetaxel (75 mg/m ² , alle drei Wochen für sechs Zyklen) verlängerte das Gesamtüberleben im Median um fast 14 Monate (57,6 Monate versus 44,0 Monate unter alleiniger ADT, p < 0,001). Die mediane Zeit bis zur biochemisch nachweisbaren, symptomatischen oder radiographisch nachweisbaren Progression betrug 20,2 versus 11,7 Monate (p < 0,001). Patienten der Kombinations-Gruppe hatten auch einen signifikant niedrigeren PSA-Spiegel. Erwartungsgemäß traten vermehrt Neutropenien auf, die aber, so die Autoren, beherrschbar waren. Vor allem Patienten in gutem Allgemeinzustand könnten von der Kombitherapie profitieren.
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