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  • ·Fachbeitrag ·Progression

    Frühzeitiges Gegensteuern kann manifeste rheumatoide Arthritis verhindern

    | Im Frühstadium einer rheumatoiden Arthritis (RA), z. B. bei undifferenzierten Arthritiden, können nicht-medikamentöse Maßnahmen oder Pharmakotherapie das Risiko einer manifesten RA verringern. |

     

    Bei Patienten mit hohem Progressionsrisiko für eine RA sollte frühzeitig interveniert werden, um eine RA zu verhindern oder zumindest zu verzögern. An erster Stelle stehen Lebensstilinterventionen wie Rauchstopp. Untersucht wird in Studien aber auch der Einsatz klassischer RA-Medikamente wie Methotrexat (MTX) und Hydroxychloroquin, sogar von Biologika. In einer Meta-Analyse von sieben randomisierten kontrollierten Studien mit insgesamt 800 Patienten mit undifferenzierter Arthritis oder ACPA-positiven Arthralgien wurde eine einjährige Therapie mit MTX, Methylprednison, mit einem TNF-Blocker, Abatacept oder Rituximab dokumentiert. Das RA-Risiko bei Studienende war in den Verumgruppen im Vergleich zu Placebo im Mittel um 28 Prozent verringert.

     

    • Marker für hohes Progressionsrisiko bei Verdacht auf Arthralgie
    • Symptome in MCP (Meta-Carpo-Phalangeal)-Gelenken oder Druckempfindlichkeit
    • Morgensteifigkeit > 60 Minuten
    • Stärkste Symptomatik am Morgen
    • Schwierigkeiten, eine Faust zu machen
    • Verwandte ersten Grades mit RA.