21.04.2015 · Fachbeitrag · Prävention
Statintherapie verringert laut Meta-Analyse geringfügig das Risiko einer Herzinsuffizienz
Die kardioprotektive Wirkung einer Statintherapie ist sowohl in der Primär- als auch der Sekundärprävention gut belegt. Laut einer neuen Meta-Analyse wird durch die Therapie auch das Risiko, wegen einer Herzinsuffizienz in die Klinik zu müssen, leicht gesenkt. Ausgewertet wurden Daten von 17 Studien zur Primär- und Sekundärprävention mit insgesamt über 130.000 Teilnehmern. Das Risiko einer Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz war bei Patienten unter Statintherapie im Verlauf von im Mittel 4,3 Jahren um 10 % verringert. Diese Risikoreduktion war unabhängig davon, ob ein Herzinfarkt der Entwicklung einer Herzinsuffizienz vorausging oder nicht. Keine Unterschiede zwischen beiden Gruppen zeigten sich bei der Herzinsuffizienz-Mortalität. Mit der Statintherapie wurden die LDL-Cholesterinwerte im Mittel um 37,4 mg/dl gesenkt. Das Herzinfarkt-Risiko wurde um rund ein Viertel verringert. Nach Ansicht der Autoren ist der tatsächliche Nutzen der Statine vermutlich noch größer, da der Beobachtungszeitraum der Studie nur vier Jahre betrug.
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