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  • ·Fachbeitrag ·Nicht-maligner Pleuraerguss

    Bisher größte prospektive Studie zum Verlauf nach Pleuraerguss zeigt hohe Mortalität

    | In einer britischen Studie wurden 356 Patienten mit Pleuraergüssen, die nicht durch ein Malignom verursacht waren, mindestens zwölf Monate lang nachbeobachtet. |

     

    Die Sterblichkeit von Patienten, die wegen eines Pleuraergusses an ein Lungenzentrum überwiesen werden, ist hoch. Am North Bristol Lung Center wurden konsekutiv 782 Patienten in die prospektive Studie aufgenommen; bei 774 konnte der weitere Verlauf mindestens ein Jahr lang verfolgt werden. Bei 418 Patienten war der Erguss malignom-bedingt, sie wurden nicht in die Analyse einbezogen. Von den Patienten mit nicht-malignen Ergüssen waren nach einem Jahr rund 50 Prozent verstorben, wenn der Erguss durch eine Herzinsuffizinez verursacht war. Bei hepatischer Genese waren es circa 25 Prozent, bei renaler etwa 30 Prozent. Bilaterale Ergüsse und Transsudate hatten die mit Abstand schlechteste Prognosen. Überraschenderweise litten 35 Prozent der Patienten mit Herzinsuffizienz an exsudativen Ergüssen.

     

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