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  • 24.03.2016 · Fachbeitrag · Epidemiologie

    Menschen in Vorpommern haben europaweit am häufigsten eine Niereninsuffizienz

    | Etwa 10 % der europäischen Bevölkerung haben eine chronische Nierenerkrankung (CKD) – sei es nun leichtgradig oder im Endstadium mit Bedarf einer Nierenersatztherapie. Die Auswertung von 19 Bevölkerungsstudien aus 13 europäischen Ländern hat aber auch eine deutliche Varianz der Prävalenz zwischen den einzelnen Ländern ergeben. Die europaweit höchste CKD-Prävalenz bestand in Nordostdeutschland (Vorpommern) mit einem Anteil von rund 17 %, während die CKD-Prävalenz in Norwegen mit nur etwas mehr als 3 % am niedrigsten war. Selbst wenn nur die klinisch relevanten CKD-Stadien 3 – 5 berücksichtigt wurden, blieb Vorpommern Spitzenreiter: Es waren immer noch 5 % der Bevölkerung betroffen, während z. B. der Anteil in Mittelitalien nur bei 1 % lag. Die Unterschiede waren nach Angaben der Autoren unabhängig von Einflussfaktoren wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck und Fettleibigkeit. |