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  • · Fachbeitrag · Impfung

    Pertussis-Booster-Impfung hat nur moderate Schutzwirkung

    Nach Beendigung des Pertussis-Impfschemas fällt die Immunogenität bei Kindern mit der Zeit stetig ab, wie in Studien belegt werden konnte. Aber auch durch eine Auffrischimpfung bei Jugendlichen und Erwachsenen werden nur moderate Schutzwirkungen in Höhe von 50 % bis 60 % erzielt. Das zeigen Daten einer Fall-Kontroll-Studie in den USA bei über 30.000 Mit­gliedern des US-Versicherers Kaiser Permanente in Nordkalifornien im Alter ab elf Jahren. Insgesamt wurden zwischen Januar 2006 und Dezember 2011 668 PCR gesicherte Pertussis-Erkrankungen dokumentiert. Von den 
Erkrankten hatten 24 % eine Auffrischimpfung mit der azellulären Pertussis-Vakzine erhalten, in der Kontrollgruppe hingegen 32 %. Daraus errechneten die Autoren je nach Vergleichsgruppe eine Schutzwirkung von 53 % bzw. 64 %.

     

    PRAXISHINWEIS |  Unter Geimpften erkrankten am häufigsten Jugendliche im Alter von 11-14 Jahren an Pertussis, die mit der azellulären Vakzine geimpft worden waren. Sie sollten bei den Präventionsbemühungen im Fokus stehen, schreiben die Autoren. Am seltensten erkrankten ältere Studienteilnehmer, die noch mit der Ganzzell-Vakzine geimpft worden waren.

     

    Quelle