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24.02.2010 | Typ-2-Diabetes

Sind normnahe HbA1c-Werte doch gefährlich?

Sind zu normnahe HbA1c-Werte für Typ-2-Diabetiker doch gefährlich? Diese nach Abbruch des Intensiv-Therapiearms der ACCORD-Studie geäußerte Befürchtung erhält nun durch eine retrospektive Analyse britischer Patientendaten neue Nahrung. Ausgewertet wurden knapp 48.000 Typ-2-Diabetiker, bei denen die antidiabetische Monotherapie entweder durch Zugabe eines weiteren oralen Antidiabetikums oder durch Insulin intensiviert worden war. Zwischen erreichtem HbA1c-Wert und Mortalität ergab sich ein U-förmiger Zusammenhang: Die geringste Sterberate hatten Patienten mit einem HbA1c um 7,5 Prozent. Die Diabetiker in der niedrigsten Dezentile (HbA1c 6,4 Prozent) wiesen im Vergleich dazu ein um rund 50 Prozent, die mit einem HbA1c von 10,5 Prozent ein um knapp 80 Prozent erhöhtes Sterberisiko auf. Die höchste Mortalität fand sich bei denjenigen, die auf ein lnsulinregime umgestellt worden waren. 

 

Quelle

  • Currie JC et al.: Survival as a function of HbA1c in people with type 2 diabetes: a retrospective cohort study. The Lancet 2010, published online 27 January
Quelle: Ausgabe 03 / 2010 | Seite 8 | ID 133743