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24.02.2010 | Prävention

Reduktion des Salzkonsums würde viele Herzinfarkte und Schlaganfälle verhindern

Die Beschränkung der Kochsalzzufuhr ist eine der Erfolg versprechendsten Strategien zur Vorbeugung von Schlaganfällen und KHK. Kürzlich wurde in einer großen Meta-Analyse belegt, dass ein hoher Salzkonsum im Vergleich zu einem geringen - der Unterschied zwischen beiden Gruppen machte etwa fünf Gramm aus (rund ein Teelöffel) - mit einem um rund ein Viertel erhöhten Schlaganfallrisiko einherging (siehe „Medizin-Report“, Ausgabe 1/2010). Nach neuen Modellrechnungen von US-Wissenschaftlern würde bereits eine Reduktion der Kochsalzzufuhr um drei Gramm täglich die Zahl neuer Herzerkrankungen um elf Prozent verringern, die Zahl der Herzinfarkte um dreizehn Prozent, der Schlaganfälle um acht Prozent und der Mortalität um vier Prozent. Allein in den USA würde dies bedeuten: Jährlich bis zu 120.000 weniger KHK-Neuerkrankungen, bis zu 66.000 weniger Schlaganfälle, bis zu 99.000 weniger Herzinfarkte und bis zu 92.000 weniger KHK-bedingte Todesfälle. Die WHO empfiehlt eine tägliche Salzzufuhr von fünf Gramm. 

 

Quelle

  • Bibbins-Domingo K et al.: Projected Effect of Dietary Salt Reductions on Future Cardiovascular Disease. NEJM 2010, published online 20 January
Quelle: Ausgabe 03 / 2010 | Seite 4 | ID 133737