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24.02.2010 | Neue Grippe

Jedes dritte britische Kind mit H1N1 infiziert

Die Infektionszahlen mit Influenza A (H1N1) gehen seit Wochen zurück, die Erkrankung stellt keine Bedrohung mehr dar. Es hätte aber auch ganz anders laufen können, verdeutlicht eine Seroprävalenzstudie in Großbritannien. Danach war während der ersten Welle der Infektion in Regionen mit hohen Erkrankungszahlen rund jedes dritte untersuchte Kind mit H1N1 infiziert - zehnmal mehr, als aufgrund der Erkrankungszahlen zu erwarten gewesen wäre, schreiben die Autoren. Dies macht deutlich, dass viele infizierte Kinder milde oder symptomlose Krankheitsverläufe hatten. In der Studie wurden knapp 2.000 Serumproben untersucht, die im August und September 2009 genommen worden waren, und mit 1.400 Proben von 2008 vor Ausbruch der Pandemie verglichen. Die Rate der Kleinkinder mit schützenden Antikörpertitern war von knapp 2 auf 21 Prozent, die der Schulkinder von knapp 4 auf 42 Prozent gestiegen. Kein Anstieg der Antikörperrate zeigte sich bei Erwachsenen ab 25 Jahren. 

 

Quelle

  • Miller E et al.: Incidence of 2009 pandemic influenza A H1N1 infection in England. The Lancet 2010, published online 21 January
Quelle: Ausgabe 03 / 2010 | Seite 6 | ID 133741