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  • 29.07.2009 | Koronare Herzerkrankung

    Depression: Risikofaktor für Herzinsuffizienz

    KHK-Patienten, bei denen im weiteren Verlauf eine Depression diagnostiziert wird, haben ein erhöhtes Risiko für eine Herzinsuffizienz. Das haben US-Wissenschaftler in einer Studie mit insgesamt 13.708 KHK-Patienten belegt. Rund zehn Prozent von ihnen erkrankten im Beobachtungszeitraum an einer Depression. Bei diesen Patienten war das Risiko für eine Herzinsuffizienz um 50 Prozent höher als bei Patienten ohne Depression. Keinen Einfluss hatte es, ob die Patienten mit einem Antidepressivum behandelt wurden oder nicht.  

     

    Praxistipp

    KHK-Patienten sollten routinemäßig nach Depressionen gefragt werden. Es wurde bereits vielfach belegt, dass Herzpatienten gehäuft von Depressionen betroffen sind und als Folge davon das Komplikationsrisiko deutlich erhöht ist. Durch eine frühzeitige inter­disziplinäre Behandlung kann möglicherweise gegengesteuert werden. 

    Quelle

    • May H et al.: Depression After Coronary Artery Disease Is Associated With Heart Failure. J Am Coll Cardiol 2009; 53: 1440-1447
    Quelle: Ausgabe 08 / 2009 | Seite 2 | ID 128722