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  • 25.10.2010 | KHK-Risiko

    PPI erhöhen offenbar unabhängig von Clopidogrel das KHK-Risiko

    In die Kontroverse über die Gefahren einer kombinierten Behandlung mit dem Plättchenhemmer Clopidogrel und Protonenpumpenhemmern (PPI) haben dänische Wissenschaftler einen neuen Aspekt eingebracht: Nach ihren Studiendaten bei über 56.000 Patienten mit erstmaligem Herzinfarkt scheint eine Begleittherapie mit einem PPI generell das Komplikationsrisiko zu erhöhen, unabhängig davon, ob die Patienten zusätzlich mit Clopidogrel behandelt werden oder nicht. In beiden Gruppen - PPI mit oder ohne Clopidogrel - war das Risiko für eine Rehospitalisierung wegen eines erneuten Herzinfarktes oder eines Schlaganfalls innerhalb von 30 Tagen nach Entlassung um rund 30 Prozent höher als bei Postinfarkt-Patienten, die keine PPI einnahmen. Die Kombination von PPI und Clopidogrel war bei keinem Endpunkt riskanter als PPI alleine. 

     

    Quelle

    • Charlot M et al.: Proton-Pump Inhibitors Are Associated With Increased Cardiovascular Risk Independent of Clopidogrel Use. A Nationwide Cohort Study. Ann Intern Med 2010; 153 (6): 378-386
    Quelle: Ausgabe 11 / 2010 | Seite 1 | ID 139463