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24.02.2010 | Diabetische Nephropathie

Nierenschädigung lässt sich hinauszögern

Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und normaler Nierenfunktion lässt sich die Entstehung einer diabetischen Nephropathie verzögern, wenn die Leitlinienziele der American Diabetes Association (ADA) erreicht werden: HbA1c-Wert unter 7,0 Prozent, Blutdruck unter 130?/?80?mmHg, LDL-Cholesterin unter 100?mg/dl, Triglyzeride unter 150?mg/dl und HDL-Cholesterin über 50?mg/dl für Frauen bzw. über 40?mg/dl für Männer. Unter den knapp 1.300 Teilnehmern einer prospektiven Vierjahres-Studie in Taiwan hatten diejenigen, die diese Ziele erreichten, ein signifikant niedrigeres Risiko, im Verlauf eine Mikroalbuminurie zu entwickeln. Diejenigen mit Mikroalbuminurie wiesen unter Therapie signifikant höhere Blutzuckerspiegel, einen höheren systolischen Blutdruck und ein niedrigeres HDL-Cholesterin auf. Die Studie, so meinen die Autoren, unterstütze die Empfehlung einer multifaktoriellen Therapie für Typ-2-Diabetiker.  

 

Quelle

  • Tu ST et al.: Prevention of Diabetic Nephropathy by Tight Target Control in an Asian Population With Type 2 Diabetes Mellitus. Arch Intern Med 2010; 170(2): 155-161
Quelle: Ausgabe 03 / 2010 | Seite 8 | ID 133744