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24.02.2010 | Asymptomatische Karotisstenose

Medikamentöse Therapie reicht meist aus

Durch intensive medikamentöse Therapie und Kontrolle kardiovaskulärer Risikofaktoren können Patienten mit asymptomatischer Karotisstenose gut behandelt werden. Das wurde in einer kanadischen Studie bei 468 Patienten dokumentiert, von denen ein Teil in den Jahren 2000 bis 2002 und ein Teil in den Folgejahren behandelt wurde. Ab 2003 wurde die medikamentöse Behandlung - Lipid- und Blutdrucksenkung, Plättchenhemmung, Antidiabetika - in der Klinik intensiviert. Durch die intensivere Behandlungsstrategie wurde die Rate per transkranieller Dopplersonografie nachgewiesener zerebraler Mikroembolien deutlich reduziert, von zuvor knapp 13 auf jetzt nur noch knapp 4 Prozent aller Patienten. Die Rate kardiovaskulärer Ereignisse fiel von 18 auf 6 Prozent. Zudem verlangsamte sich das Karotisplaque-Wachstum signifikant. Weniger als fünf Prozent der optimal behandelten Patienten sind nach Einschätzung der Forscher noch Kandidaten für einen Kathetereingriff. 

 

Quelle

  • Spence D et al.: Effects of Intensive Medical Therapy on Microemboli and Cardiovascular Risk in Asymptomatic Carotid Stenosis. Arch Neurol 2010; 67(2), doi:10.1001/archneurol.2009.289
Quelle: Ausgabe 03 / 2010 | Seite 3 | ID 133735