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·Fachbeitrag ·Sozialversicherung

Monatsmeldung an die Gesetzliche Krankenversicherung: Ab 2013 neue Angaben erforderlich!

| In der Monatsmeldung zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind ab 1. Januar 2013 zusätzliche Angaben für die Ermittlung des Gleitzonenentgelts, bei Überschreitung der Beitragsbemessungsgrenze und bei der Altersteilzeit erforderlich. |

Neues Feld „Regelmäßiges Jahresentgelt“ zur Prüfung der Gleitzone

In der Monatsmeldung wird es ab 2013 ein zusätzliches Feld „regelmäßiges Jahresentgelt“ geben. So können die Krankenkassen zweifelsfrei prüfen, ob bei versicherungspflichtigen Mehrfachbeschäftigungen das regelmäßig erzielte Arbeitsentgelt innerhalb der Gleitzone liegt.

 

PRAXISHINWEIS | Die Angabe des regelmäßigen Jahresentgelts wird nur erforderlich, wenn Sie in der GKV-Monatsmeldung das Kennzeichen Gleitzone mit dem Wert „1“ (Arbeitsentgelt innerhalb der Gleitzone) angeben.

Wichtig | In der Rückmeldung der Krankenkasse an Sie (Krankenkassenmeldung) wird ein zusätzliches Feld über die maßgeblichen Sozialversicherungstage (SV-Tage) eingefügt. Diese Angabe benötigen Sie für eine korrekte Beitragsberechnung, wenn die Mehrfachbeschäftigung in der Gleitzone im Laufe eines Monats beginnt oder endet.

Regelmäßige Rückmeldung des Gesamtarbeitsentgelts

Vom 1. Januar 2013 an prüft die Krankenkasse regelmäßig, ob die in einem Kalendermonat erzielten laufenden Arbeitsentgelte aus den versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen eines Mehrfachbeschäftigten in der Summe die monatliche Beitragsbemessungsgrenze überschreiten.

 

Eine Rückmeldung der Krankenkasse erfolgt immer dann, wenn die Beitragsbemessungsgrenze mindestens eines Sozialversicherungszweigs überschritten wird. Die Krankenkasse übermittelt dann die Summe der laufenden beitragspflichtigen Arbeitsentgelte (Gesamtarbeitsentgelt) an alle Arbeitgeber - auch in den anderen Versicherungszweigen, in denen die Beitragsbemessungsgrenze nicht überschritten wird. So können auch die Fälle berücksichtigt werden, in denen in einzelnen Versicherungszweigen unterschiedliche beitragsrechtliche Regelungen gelten, etwa bei Kurzarbeit oder Altersteilzeit.

Neues Feld „Beitragsbemessungsgrundlage Entgelt Altersteilzeit“

Sofern Arbeitsentgelt aus Altersteilzeitarbeit vorliegt, gelten besondere Regelungen für die Ermittlung der beitragspflichtigen Einnahmen. Dazu wird das Feld „Beitragsbemessungsgrundlage Entgelt Altersteilzeit“ in die GKV-Monatsmeldung aufgenommen. Arbeitgeber müssen diese Angabe in allen Meldesachverhalten der GKV-Monatsmeldung mit Berücksichtigung von Altersteilzeit machen.

Quelle: Ausgabe 12 / 2012 | Seite 20 | ID 36412810