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Unfallkosten

Probefahrt – Kunde muss Selbstbeteiligung zahlen

Verschuldet ein Kunde auf einer Probefahrt einenUnfall, muss er die Selbstbeteiligung in der Vollkaskoversicherungzahlen, entschied das Amtsgericht (AG) Krefeld zu Gunsten einesPeugeot-Vertragshändlers. Der Händler hatte diese Pflicht desKunden im Fahrzeug-Benutzungsvertrag wie folgt geregelt:

Fahrzeug-Benutzungsvertrag

4. Das Fahrzeug ist durch den Händler mitunbegrenzter Deckungssumme haftpflichtversichert. Zusätzlichbestehen eine Vollkaskoversicherung mit 1.000 DM Selbstbeteiligung undeine Teilkaskoversicherung mit 300 DM Selbstbeteiligung.
5. Für Verlust oder Beschädigung jeder Art des Fahrzeugsund/oder dessen Ausstattung sowie unmittelbare oder mittelbareSchäden, die durch den Gebrauch des Fahrzeuges,Gebrauchsunterbrechung oder Entzug entstehen, haftet der Kunde, sofernnicht ein Dritter oder die Versicherung eintritt.

Das AG hatte an diesen Klauseln nichtsauszusetzen: Die Klausel sei eindeutig formuliert und gut erkennbar. Eshätte dem Kunden freigestanden, im Hinblick auf die Höhe derSelbstbeteiligung von der Probefahrt Abstand zu nehmen. Außerdemhätte er die Möglichkeit gehabt, eine abweichendeVereinbarung mit dem Autohaus zu treffen.

(Urteil vom 5.3.2001, Az: 78 C 473/00) (Abruf-Nr. 010443)

Quelle: Auto - Steuern - Recht - Ausgabe 05/2001, Seite 3

Quelle: Ausgabe 05 / 2001 | Seite 3 | ID 100858