17.02.2026 · Nachricht aus UE · Kasko
Unter dem Az. IV ZR 235/25 ist beim Vierten Senat des BGH die Frage anhängig, ob der Begriff der „für die Reparatur erforderlichen Kosten“ auch subjektbezogen zu betrachten ist. Das Berufungsgericht hatte die Frage mit Nein beantwortet, aber die Revision im Hinblick auf die anderslautende Entscheidung des LG Nürnberg-Fürth und die Diskussion in der Literatur zugelassen.
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17.02.2026 · Nachricht aus UE · Standgeld-Regress
In einem Regress des Versicherers gegen den Abschleppunternehmer hat mit dem AG Gifhorn ein weiteres Gericht klargestellt, dass der Versuch des Versicherers, einen Standgeld-Vorgang aus 2023 statt an der Preis- und Strukturbefragung 2022 an der aus 2020 zu messen, nicht der Rechtslage entspricht. Der Vorgang hatte die Besonderheit, dass sich der Unfall am 28.12.2023 ereignete, also kurz bevor der Verband der Bergungs- und Abschleppunternehmen e.V. die Preise für die PuS 2024 zu ermitteln ...
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17.02.2026 · Nachricht aus UE · Ausfallschaden
Eines der ungezählten Urteile zur Frage, wie intensiv der § 254 Abs. 2 BGB-Hinweis des Geschädigten an den Versicherer sein muss, kommt vom LG Darmstadt. Der Versicherer, der sich mit der Regulierung trotz des Hinweises viel Zeit gelassen hat, reklamierte im Rechtsstreit, der Hinweis sei offensichtlich ein Textbaustein und damit nicht auf den konkreten Fall abgestimmt.
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17.02.2026 · Nachricht aus UE · Gutachterkosten
Drei weitere Urteile liegen im derzeit aktuellen und von den Gerichten uneinheitlich entschiedenen Streit um die Schreibkosten des Schadengutachters vor: Setzt das „Schreiben“ wie früher voraus, oder fallen vorgefertigte Texte, die lediglich eingefügt werden, aus der Berechnung heraus? Manche Gerichte betrachten alles als „Schreiben“. Andere spotten, es gehe um die Arbeit des Schreibens und nicht um die Zurverfügungstellung bedruckter Seiten. Wieder andere gehen einen Mittelweg.
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17.02.2026 · Nachricht aus UE · Fiktive Abrechnung
Der Kläger, der fiktive Reparaturkosten nach Gutachten abrechnet, genügt den Anforderungen an die Darlegung der Schadenshöhe, wenn er den Schaden auf der Grundlage eines von ihm eingeholten Sachverständigengutachtens beziffert. Die Übersendung eines Prüfberichts an den Geschädigten genügt den Anforderungen an die Darlegungslast des Versicherers hinsichtlich eines niedrigeren Schadens nicht, entschied das AG Berlin-Mitte.
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17.02.2026 · Fachbeitrag aus UE · Regress
Die Werkstatt hat im Regressrechtsstreit mit Substanz vorgetragen, dass die Geschädigte sie mit der Reparatur ihres unfallbeschädigten Fahrzeugs entsprechend dem Schadengutachten beauftragt habe. Damit haben Auftragsumfang und Reparaturweg für die Werkstatt festgestanden. In dem schriftlichen Auftrag habe es wörtlich geheißen „Reparatur laut Gutachten durchführen“. Welchen Inhalt eine Vereinbarung hat, ergibt sich vor allem aus den wechselseitigen Willenserklärungen der ...
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17.02.2026 · Nachricht aus ASR · IWW-Webinare Umsatzsteuer im Kfz-Gewerbe
Innergemeinschaftliche Lieferungen, Reihengeschäfte, Garantieleistungen, Leasing Inzahlungnahme, verdeckter Preisnachlass & Co. – das Umsatzsteuerrecht für das Kfz-Gewerbe gehört zu den kompliziertesten Materien im deutschen Steuerrecht. Hinzu kommt: Kaum eine Branche ist so häufigen und intensiven Umsatzsteuerprüfungen ausgesetzt wie das Kfz-Gewerbe. Fehler bei der Umsatzsteuer werden daher sehr schnell sehr teuer. Fit macht Sie die IWW-Webinar-Reihe „Umsatzsteuer im Kfz-Gewerbe“.
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12.02.2026 · Nachricht aus UE · Regress
Zu der neuen Vorteilsausgleichsabtretung (ohne die Nennung des § 249 Abs. 2. S. 1 BGB) der HUK hat nun das AG Dortmund folgenden Hinweis erteilt:
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12.02.2026 · Nachricht aus UE · Standkosten/Ausfallschaden/Abschleppen
Der Verband der Automobilindustrie VDA hat in Zusammenarbeit mit allen maßgeblichen Verbänden und Gremien eine „Handlungsempfehlung zum Bergen, Abschleppen und Transportieren von verunfallten Elektrofahrzeugen“ herausgegeben.
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11.02.2026 · Fachbeitrag aus UE · Totalschaden
Einen Vorgang, den in geeigneten Fällen in andere Gerichtsverfahren einzuführen empfehlenswert ist, ergibt sich aus einem Urteil des AG Waiblingen. Denn wenn Gerichte auf dem Standpunkt stehen, bereits mit einer Haftungs- oder gar einer Zahlungszusage des Versicherers in der Hand sei der Geschädigte zum Handeln verpflichtet, zeigt man damit, was es so
alles gibt. Und so sagt das AG lebensnah, dass die Wiederbeschaffung erst nach Eingang des Wiederbeschaffungsaufwands in Ordnung sei.
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